Bild des verstorbenen Präsidenten: Bald findet die Trauerfeier statt.

Trauerfeier für Ali ChameneiIran setzt ihren obersten Führer bei - und schließt dafür die größten Flughäfen

Für die Trauer- und Beisetzungszeremonien von Revolutionsführer Ali Chamenei greift Iran zu weitreichenden Maßnahmen im Luftverkehr. Auch große Flughäfen stellen den Passagierbetrieb für längere Zeit vollständig ein, zudem gelten in Teilen des Landes Einschränkungen im Luftraum.

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Iran bereitet sich auf die Trauer- und Beisetzungszeremonien für den bei den Angriffen Israels und er USA am 28. Februar getöteten Revolutionsführer Ali Chamenei vor – und schränkt dafür den Flugverkehr deutlich ein. Die iranische Zivilluftfahrtbehörde kündigte umfangreiche Maßnahmen für den Zeitraum vom 12. bis 18. Juli 2026 an. Beschlossen wurden sie von einem Sonderausschuss.

Besonders betroffen ist Teheran. An den Flughäfen Mehrabad und Imam Khomeini sollen am 12. Juli keine Passagierflüge abgefertigt werden. Auch am 15. Juli wird der Passagierverkehr in der Hauptstadt vollständig ausgesetzt. An den übrigen Tagen im Zeitraum gelten zeitweise Einschränkungen.

Allgemeine Luftfahrt lange betroffen

Zusätzlich werden zwischen dem 12. und 16. Juli sämtliche Flüge der Allgemeinen Luftfahrt im Luftraum des Großraums Teheran untersagt. Ausnahmen gibt es nur für Überwachungsflüge und Hubschraubereinsätze, die direkt mit den Zeremonien zusammenhängen. Auch in den Regionen Qom und Mashhad sind Einschränkungen geplant. Am Flughafen Mashhad soll am 18. Juli ebenfalls kein Passagierverkehr stattfinden.

Ali Chamenei war Ende Februar bei einem gemeinsamen US-israelischen Angriff auf Iran ums Leben gekommen. Die Trauerfeiern und die Beisetzung finden erst Monate später statt. Erwartet werden nach Angaben iranischer Vertreter mehrere Millionen Menschen sowie Delegationen aus verschiedenen Ländern der Region.

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