Airbus A220 von Delta Air Lines: Fluggesellschaften müssen die Löschsysteme in den Jets überprüfen.

LufttüchtigkeitsanweisungFAA ordnet Austausch von Löschflaschen im Airbus A220 an

Die US-Luftfahrtbehörde reagiert auf mehrere Warnmeldungen im Flug: Bei Airbus A220 können bestimmte Löschflaschen im Frachtraum undicht werden – ein Risiko, da sie das Feuer nach der ersten Löschphase über Stunden unter Kontrolle halten sollen.

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Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung für alle Airbus A220 veröffentlicht. Grund sind Fälle, in denen im Flug die Warnmeldung für ein ausgefallenes Frachtraum-Löschsystem erschien. Untersuchungen zeigten, dass bestimmte sogenannte Low-Rate-Discharge-Flaschen undicht sein können.

Diese Behälter geben das Löschmittel über längere Zeit langsam ab. Sie halten also nach der ersten Löschphase die Lage im Frachtraum weiter unter Kontrolle, damit ein Brand nicht wieder aufflammt. Fällt das System aus, kann ein eingedämmtes Feuer erneut aufflammen.

Flaschen in den Airbus A220 müssen ausgetauscht werden

Die FAA verlangt deshalb den Austausch der betroffenen Flaschen sowie Kontrollen an Leitungen und Rohren. Bei Bedarf müssen Bauteile ersetzt werden. Die fehleranfälligen Flaschen dürfen nicht mehr verbaut werden. Grundlage ist eine Anweisung der kanadischen Behörde Transport Canada, die von der FAA an einigen Stellen angepasst wurde.

Die Anweisung tritt am 30. Dezember 2025 in Kraft. Sie verursacht abhängig vom Zustand der Systeme unterschiedlich hohe Kosten für die Betreiber.

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