Langsamere Produktionssteigerung beim Airbus A220 macht Lufthansa nicht nervös

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Airbus baut derzeit sieben bis acht A220 pro Monat. Im Laufe des Jahres 2026 sollte die Rate auf 14 Exemplare monatlich steigen. Zuerst berichtete die Nachrichtenagentur Reuters von Verzögerungen bei dieser Ratensteigerung. Dann bestätigte der europäische Flugzeugbauer: «Beim A220 hat das derzeitige Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zu einer Anpassung der Hochlaufplanung geführt.» Der Konzern strebe nun an, «im Jahr 2026 eine Produktionsrate von zwölf Flugzeugen pro Monat zu erreichen», erklärte der Hersteller.

Airbus-Chef Guillaume Faury führte aus: «Beim A220 wird die Produktionsrate im nächsten Jahr etwas niedriger ausfallen. Wir befinden uns derzeit in einem steilen Produktionshochlauf beim A220 und streben nun an, im kommenden Jahr die Rate zwölf zu erreichen - das ist immer noch ein sehr ambitionierter Hochlauf.» Man halte diese Rate «für die richtige Balance zwischen den verschiedenen Herausforderungen, der Angebots- und Nachfragesituation und der Arbeitsmenge, die zu bewältigen ist», so Faury. Zu dieser Arbeit gehöre «die Integration der Flügel und anderer Arbeitspakete, die aus der Übernahme von Spirit stammen».

Lufthansa Group fürchtet durch all das keine Verzögerung bei ihren A220-Auslieferungen. Das Unternehmen hat für Lufthansa City Airlines 40 Airbus A220-300 bestellt, die ab 2026 ausgeliefert werden sollen. Konzernchef Carsten Spohr sagte am Donnerstag (30. Oktober) in einem Analystengespräch, dass er erst kürzlich mit dem Airbus-Management gesprochen habe und zuversichtlich sei, die bestellten Flugzeug gemäß dem Zeitplan zu erhalten.

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