Eine Boeing 777-300 ER von Swiss: Solch ein Flugzeug war betroffen.

Auf den Azoren gelandetBoeing 777 von Swiss ist zurück im Liniendienst - doch der stechende Geruch bleibt rätselhaft

Die zu den Azoren ausgewichene Boeing 777 von Swiss ist in den normalen Flugbetrieb zurückgekehrt. Einen Grund für den stechenden Geruch, der den Jet überhaupt nach Terceira brachte, konnte die Schweizer Lufthansa-Tochter allerdings nicht finden.

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An Bord waren 222 Fluggäste und 16 Crewmitglieder: Am Dienstag (25. August) wich eine Boeing 777 von Swiss auf Flug LX9 von Chicago nach Zürich als Luftnotlage zum Flughafen Lajes auf der Azoreninsel Terceira aus. Grund war ein stechender Geruch in der Economy Class, dessen Ursache zunächst nicht identifiziert werden konnte.

Die Schweizer Lufthansa-Tochter holte die Reisenden mit einem anderen Flugzeug ab und schickte ein Technikteam nach Terceira, um die betroffene Boeing 777-300 ER mit dem Kennzeichen HB-JNF zu untersuchen. Am 26. August überführte Swiss den Langstreckenjet dann zurück nach Zürich. Und am 27. August kehrte er auf Flug LX40 nach Los Angeles in den Liniendienst zurück. Ein Grund für den Geruch wurde allerdings nicht gefunden.

«Sämtliche Inspektionen und Tests blieben ohne Befund»

Ein Swiss-Sprecher erklärt, bei einer umfassenden Fehlersuche habe das Team auf Terceira unter anderem den betroffenen Kabinenbereich, die angrenzenden Toiletten, das Bordunterhaltungssystem, den Türbereich, den Frachtraum und die Klimaanlage überprüft. «Sämtliche Inspektionen und Tests blieben ohne Befund», so der Sprecher. Nach Abschluss der Überprüfungen sei die HB-JNF wieder für den Flugbetrieb freigegeben worden.

Bei einem anderen Fall hatte im Juli ein Airbus A330 von Swiss aufgrund von Rauchentwicklung in der Business Class ungeplant in Bangor in den USA landen müssen. Auch damals schickte die Fluggesellschaft ein Technikteam zur Untersuchung - das wurde allerdings fündig: Eine beschädigte Kopfhörer-Ladebox hatte den Rauch ausgelöst.

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