Roter A330-800Air Greenlands Airbus A330 Neo nach Kollision am Boden

Die grönländische Fluglinie hat nur einen einzigen Jet - und der wurde nun bei einem Zusammenstoß beschädigt. Der Airbus A330-800 muss in Kopenhagen repariert werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im Dezember 2022 war es soweit: Air Greenland nahm ihren Airbus A330 Neo in Empfang. Der rot lackierte Flieger mit dem Kennzeichen OY-GKN löste Anfang 2023 dann den alten A330-200 als einzigen Jet der nationalen Fluggesellschaft Grönlands ab. Ihre anderen Flieger sind Turboprops des Typs De Havilland Canada Dash 8-200.

Doch nun fällt genauer dieser A330 Neo aus, der den Taufnamen Tuukkaq trägt, was die Bezeichnung für eine Harpunenspitze ist. Denn am 23. Mai stieß der A330-800 am Flughafen Kopenhagen in Dänemark mit einem geparkten Flugzeug von SAS zusammen.

Schaden an einem der Flügel

Zu diesem Zeitpunkt waren die 166 aus Kangerlussuaq kommenden Fluggäste schon ausgestiegen und der Jet wurde zum Hangar geschleppt. «Die Tuukkaq erlitt dabei leider einen leichten Schaden an einem Flügel», teilte Air Greenland mit. Dazu, welches Flugzeug von SAS betroffen war und ob es Schaden nahm, gab es zunächst keine Informationen.

Die Techniker von Air Greenland arbeiten mit Hilfe von Airbus daran, den A330 Neo zu reparieren. Air Greenland hofft, den Schaden bis spätestens Samstag beheben zu können. Bis dahin setzt sie auf gemietete Flieger der dänischen Charterfluggesellschaft Jettime.

14 Prozent der weltweiten Flotte

So kam am 25. Mai schon Jettimes Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen OY-JZP auf der Strecke von Kopenhagen nach Kangerlussuaq zum Einsatz. Ein Flug von Kopenhagen nach Narsarsuaq wurde dagegen, auch mit Blick auf die Wetterlage, gestrichen.

Mit dem Ausfall des Flugzeuges von Air Greenland sind rund 14 Prozent der weltweiten A330-800-Flotte am Boden - so viel macht der Flieger nämlich aus. Denn bisher konnte Airbus nur sieben Exemplare der kleineren Variante des A330 Neo ausliefern.

Der Airbus A330-800 von Air Greenland. Bild: Airbus/Artem Tchaikovski

Zwei Alleinstellungsmerkmale

Vier der Flieger gingen an Kuwait Airways, zwei an Uganda Airlines und einer an Air Greenland. Fünf weitere hat der Hersteller im Orderbuch: einen für einen unbekannten Kunden als Privat- oder Regierungsflieger sowie vier für Garuda Indonesia.

Das Flugzeug der grönländischen Airline ist der erste und bisher einzige A330-800 mit mehr als 300 Sitzen und ohne Business Class. In der Kabine finden sich 263 Economy-Class-Plätze in einer 2-4-2-Konfiguration sowie 42 Premium-Economy-Sitze in 2-3-2-Bestuhlung. Insgesamt haben in dem Flugzeug also bis zu 305 Reisende Platz.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die A330-800 von Air Greenland, Kuwait Airways und Uganda Airlines. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Der Airbus A330-800 von Air Greenland: Der Jet wurde ...

Der Airbus A330-800 mit zwei Besonderheiten

Norsaq: Air Greenland flog letztmals regulär mit ihrem Airbus A330

Norsaq: Air Greenland flog letztmals regulär mit ihrem Airbus A330

De Havilland Dash 8 von Air Greenland: Die Airline will ihre Flotte vergrößern.

Air Greenland hat Interesse am Airbus A320 Neo

ticker-sas-skandinavian-airlines

Streikgefahr bei SAS in Norwegen wächst

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies