Airbus A330 von Korean Air: Die Piloten des Flugzeuges bemerkten ihr Missgeschick nicht.

Korean AirA330 startet trotz Blechschaden

Ein Airbus A330 von Korean Air touchierte beim Rollen in Rangun eine andere Maschine. Doch die Piloten merkten nichts davon und starteten ganz normal.

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Der Airbus A330-200 von Korean Air war am Freitagabend (13. Februar) am Internationalen Flughafen von Rangun vom Gate los gerollt. An Bord befanden sich 134 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder. Auf dem Weg zur Startbahn fuhren die Piloten an einer geparkten Maschine von Bangkok Airways vorbei. Dabei schätzten sie den Abstand offenbar falsch ein. Mit dem Winglet an der Flügelspitze touchierte ihr A330 das abgestellte Flugzeug – vermutlich eine ATR 72 – am Heck.

Vom Missgeschick bemerkten die Piloten aber in der Dunkelheit nichts, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Auch ein Alarm wurde nicht ausgelöst. Das Flugzeug von Korean Air startete deshalb Flug KE472 nach Seoul Incheon wie geplant.

Ein aufmerksamer Bodenangestellter reagierte schnell

Nach zwanzig Minuten wurden die Piloten von den Fluglotsen in Rangun aber angewiesen, umzukehren. Ein Mitarbeiter des Flughafens hatte den Zusammenstoß auf dem Vorfeld beobachtet und die Leute im Kontrollturm alarmiert. Der A330 kehrte ohne Probleme zurück. Nun wird der Vorfall von den Behörden in Burma untersucht.

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