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Sicherheitseinstufung durch Piloten

Ein deutscher Flughafen bleibt auf dem Kieker

Jedes Jahr unterzieht die Vereinigung Cockpit die deutschen Flughäfen einem Sicherheitscheck. Einer fällt dabei ab. Die wichtigsten Resultate.

Rhein-Neckar Air

Anflug auf Mannheim: Von Piloten gibt es Kritik.

Eines schickt die Vereinigung Cockpit voraus: Die deutschen Flughäfen würden durch die Behörden geprüft und zugelassen. Daher seien sie alle «grundsätzlich ausreichend sicher», so die Pilotengewerkschaft. Dennoch sieht sie Verbesserungspotenzial. Darauf will sie mit ihrem Flughafencheck hinweisen, den sie seit 1978 jährlich durchführt.

In der Studie werden die deutschen Airports auf bestimmte Merkmale überprüft, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Bewertet werden die Sicherheit in Bezug auf An- und Abflug, Verhinderung von unbeabsichtigtem Befahren einer Piste, das Rollen und Parken und weitere sicherheitsfördernde Ausrüstungen. Das Vorgehen habe positive Folgen, so die Vereinigung Cockpit. Immer öfter würden Vertreter der Piloten bei der Beurteilung der Sicherheit zurate gezogen, so die Gewerkschaft.

Sieben Flughäfen nur «befriedigend»

So gibt es nur noch einen Flughafen in Deutschland, den die Piloten kritisch beurteilen und nur mit der Note «Ausreichend» versehen. In Mannheim kritisieren sie das Fehlen einer Pistenendsicherheitsfläche sowie Mängel beim Anflug auf die Piste. Das reicht nur für eine Note 3,6. Der Flughafen in Südwestdeutschland hat sich damit seit 2015 nicht verbessert.

Als beste deutsche Flughäfen kommen München und Leipzig/Halle auf 1,6. Mit der Note «Befriedigend» werden Hamburg, Hannover, Heringsdorf, Memmingen, Saarbrücken, Sylt und Weeze eingestuft. Note 1 bedeutet «Sehr gut» und 6 «Ungenügend»

Die Bewertung aller deutscher Flughäfen können Sie hier herunterladen.



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