Von den Passagieren wurde niemand verletzt.

Verletzte bei Turbulenzen über Atlantik

Die Reisenden eines Lufthansa-Fluges wurden letzte Woche arg durchgeschüttelt. Mehrere Flugbegleiter wurden verletzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Flug LH470 war auf dem Weg von Frankfurt am Main, wo er am 23. Februar um 13:42 Uhr abgehoben hatte. Sein Ziel war die kanadische Millionenmetropole Toronto. Alles verlief zuerst nach Plan und der Flieger von Lufthansa flog auf der vorgesehenen Route. Doch über dem Atlantik kam der Airbus A340-300 mit der Immatrikulation D-AIGB plötzlich in schwere Turbulenzen. Und die blieben nicht ohne Folgen. Sechs Flugbegleiter wurden gemäß einem Bericht des Fachportals Aviation Herald durch die schweren Verwerfungen verletzt. Der Flug landete dennoch später sicher und planmäßig in Toronto.

Derart schwere Turbulenzen kommen nur sehr selten vor - wenn alle Insassen angeschnallt sind, ist das zwar für einige Passagiere vielleicht ziemlich beängstigend aber in der Regel nach einiger Zeit vorbei und harmlos. Gefährlich wird es für alle, die in diesem Fall nicht angeschnallt sind. Das Flugzeug macht derartige Höhenunterschiede durch, dass Gegenstände oder Menschen, die nicht gesichert sind, an die Decke geschleudert werden können. Oft sind die Betroffenen Flugbegleiter, weil diese sich oft noch im Flugzeug bewegen, wenn die Passagiere angeschnallt sind.

Gefahr, wenn nicht angeschnallt

Das zeigte sich auch auf einem Lufthansa-Flug von London nach Düsseldorf am 7. Dezember letzten Jahres. Beim Landeanflug wurde eine Flugbegleiterin gemäß dem Mitteilungsblatt der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gegen die Decke geschleudert und schwer verletzt. Schlagzeilen schrieb auch Qantas-Flug QF32 von London nach Singapur Anfang des Jahres. Sieben Passagiere des A380 wurden drei Stunden vor der Landung verletzt. Die Turbulenzen traten unerwartet auf, wie ein Reisender der Zeitung WAtoday erzählte. Objekte wie Bierdosen seien durch die drastischen Höhenunterschiede zu regelrechten Projektilen geworden.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

ticker lufthansa group

Lufthansa Group benennt Green Fare um

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

ticker-lufthansa

Schlichtung zwischen Lufthansa und Pilotengewerkschaft gescheitert

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack