Flieger von Berlin: Die Airline tritt den großen Rückzug aus Zürich an.

Tochter von Air BerlinEs ist definitiv aus bei Belair

Nun is es bestätigt: Die Air-Berlin-Tochter Belair stellt Ende März den Betrieb ein. Ganz mit leeren Händen steht das Cockpit- und Kabinenpersonal von Belair nicht da.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Freitag der 13. ist definitiv kein Glückstag für die rund 280 Angestellten von Belair. Am Freitag, 13. Januar um 15:30 Uhr wurden sie erneut zur Mitarbeiterveranstaltung gerufen. Und sie erfuhren da kein Wunder in letzter Minute, sondern bekamen die Bestätigung für das endgültige Aus der Schweizer Air-Berlin-Tochter.

Einige Tage zuvor hatte das Management von Belair bereits gewarnt, dass die Chance groß sei, dass man den Betrieb Ende März einstellen werde. Die bisherigen Urlaubsflüge ab Zürich wird nach der Betriebseinstellung ab April definitv die österreichische Niki durchführen, die Teil des neuen Konstrukts Blue Sky ist. Die Verbindungen zu Zielen außerhalb der EU übernimmt vorübergehend Air Berlin, wie die Zeitung Zürcher Unterländer berichtet. Die Schweizer Luftfahrtbehörde Bundesamt für Zivilluftfahrt habe der deutschen Fluggesellschaft eine temporäre Erlaubnis erteilt, so das Blatt.

Niki ab Zürich, Belair-Personal ab Wien

Ganz mit leeren Händen steht das Cockpit- und Kabinenpersonal von Belair nicht da. Die Führung präsentierte ihnen eine Stellengarantie für mindestens zwölf Monate. Das Angebot hat jedoch einen Haken. Ihre Basis bleibt zwar Zürich, aber sie fliegen künftig für Eurowings und Austrian Airlines ab Wien. Die Schweizer Belair-Angestellten werden dafür jeweils nach Wien geflogen. Das Absurde daran: Crews der österreichischen Niki fliegen künftig ab Zürich. Angestellte von Belair fliegen künftig ab Wien.

Belair hat eine lange Tradition. Sie geht auf die ehemalige Balair zurück, die ab 1957 Charterflüge durchführte. Sie wurde in den Siebzigerjahren eine Tochter der Swissair. Als diese im Oktober 2001 den Flugbetrieb vorübergehend einstellte, war das auch das Ende von Balair. Reiseveranstalter Hotelplan als Großkunde gründete zur Sicherung ihrer Kapazitäten die Auffanggesellschaft Belair. 2009 kaufte Air Berlin das Unternehmen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack