Boeing 777 von Air India: Die neuen Besitzer wollen, dass die Flieger pünktlicher abheben.

Für mehr PünktlichkeitSchmuck- und Duty-Free-Verbot für Air-India-Crews

Bei Air India weht seit der Privatisierung ein schärferer Wind. Mit neuen Regeln für die Besatzungen will die Airline ihre Pünktlichkeit verbessern.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Air India ist nicht mehr staatlich. Am 27. Januar kehrte sie in den Besitz der Tata-Gruppe zurück, die sie 1932 gegründet hatte, bevor sie 1953 verstaatlicht wurde. Seither hat die Eigentümerin schon einiges angepackt. Unter anderem fand sie mit Ex-Turkish-Airlines-Chef Ilker Ayci einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Und die Mitarbeitenden merken, dass ein schärferer Wind weht.

Wie die Zeitung Times of India berichtet, hat das Unternehmen die Kabinenbesatzungen unter anderem angewiesen, nicht mehr in Duty-Free-Läden am Flughafen einzukaufen. Der Grund: Zu oft würden sich deshalb Flüge verspäten. Nach der Sicherheits-und Passkontrolle sollen die Crews direkt zum Gate, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeitenden.

Kein Essen während des Einsteigeprozesses

Auch bei der Sicherheitskontrolle sieht man offenbar Verbesserungspotenzial. Die Kabinenbesatzungen sollen laut dem Schreiben nicht warten, bis die Kolleginnen und Kollegen alle durch die Kontrolle sind, sondern direkt weiter zum Gate. Außerdem solle man «ein Minimum an Schmuck» tragen, damit sich die Kontrollen nicht verzögern.

Die Menge an Metall führe dazu, dass viele Besatzungsmitglieder für zeitaufwändige zweite Sicherheitskontrollen aus der Schlange herausgewunken würden. Auch für die Arbeit an Bord gelten neue Regeln. Einmal im Flieger, sollen die Crewmitglieder während des Einsteigeprozesses nicht essen und trinken, sondern den Reisenden dabei helfen, schnell und einzusteigen.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von Air India: Bei der Airline steht ein Eigentümerwechsel an.

Air India kehrt zu Tata zurück

Fallschirmspringer mit Air-India-Flagge: Die Airline versucht zu retten, was zu retten ist.

Air India will Kunstsammlung loswerden

Air India ist nicht mehr staatlich und gehört jetzt Tata Sons

Air India ist nicht mehr staatlich und gehört jetzt Tata Sons

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin