B747 von Saudi Arabian: Keine Israelis an Bord.

Saudia: Israelis verboten

Die Fluglinie verkauft keine Tickets an Inhaber eines israelischen Passes. Diese Diskriminierung will man in den USA nicht hinnehmen und droht mit Sanktionen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Antarktis stellt keine Pässe aus - weil sie gar keine Bürger hat. Und dennoch kann man bei der Buchung eines Flugtickets bei Saudia «Antarctica» als Heimatland angeben. Wer mit der Fluggesellschaft fliegt, muss das Feld ausfüllen. Ohne Angabe zur Herkunft gibt es kein Ticket. Doch auch, wenn die Auswahl der möglichen Heimatländer bei der Buchung übergenau ist, ein Land schließt die saudische Fluggesellschaft aus. Wer einen israelischen Pass besitzt, kann kein Ticket buchen. «Israel» fehlt in der Auswahl.

Die Ermittler des New Yorker Anwalts Bill De Blasio haben sowohl im Internet als auch über das Telefon versucht, ein Ticket von New York über Riyadh nach Indien zu kaufen. Mit einem israelischen Pass wurden sie abgelehnt. Das sei nicht möglich, hieß es am Telefon. Mehrfach wurde der Anrufer gebeten zu warten, schreibt die Zeitung New York Post. Schließlich hieß es: «Da Sie die israelische Staatsbürgerschaft besitzen, dürfen Sie nicht mit Saudia reisen.»

Gegen das Gesetz

Derartige Diskriminierung ist in den Vereinigten Staaten wie anderswo nicht rechtens. Im Gesetz steht, dass keine Fluggesellschaft einem Passagier wegen Herkunft, Religion, Heimatland, Hautfarbe oder Geschlecht den Transport verweigern darf. Aus diesem Grund will De Blasio nun durchsetzen, dass die USA Sanktionen gegen Saudia verhängen.

Bisher sei es lediglich ein Gerücht gewesen, dass Israelis nicht willkommen seien. «Nun ist es offiziell», so De Blasio. «Wir müssen dagegen vorgehen. Entweder sie halten sich an unsere Gesetze oder wir schließen sie von unserem Markt aus, beginnend in New York JFK.»

Mehr zum Thema

Am Gate in Mailand-Linate: Welches Kürzel trägt ITA Airways?

Können Sie Fluggesellschaften am Kürzel erkennen?

Bemalungen: Ohne sie würden Flugzeuge wohl ziemlich langweilig aussehen.

Zu welchen Airlines gehören diese Lackierungen?

Qantas: Kunstname oder Abkürzung?

Wissen Sie, wofür die Namen dieser Airlines stehen?

Knapp schaffte es auch der Flughafen München mit 150.000 Bewegungen in die Top zehn.

Wie bekommt man einen Iata-Code?

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack