Erste Grobskizze eines Santaco-Jets: Taxi der Lüfte.

Eine neue Art von Airline

Südafrikas Taxifahrer sehen eine Marktlücke: Für Ende Jahr planen sie den Start des Santaco Express für Flüge in entlegene Regionen.

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Santaco-Entwicklungschef Nkululeko Buthelezi zerstreute allfällige Zweifel gleich zu Beginn. «Ich sehe, dass einige von ihnen die Augen verdrehen», erklärte er vor Investoren in Johannesburg. «Das liegt wohl daran, dass Sie wissen, wie unsere Chauffeure fahren. Ich kann aber ihnen versichern: Wir erlauben ihnen nicht, auch unsere Flugzeuge zu pilotieren», witzelte der Manager der Vereinigung der Taxifahrer Südafrikas gemäss der lokalen Zeitung «The Times» weiter. Doch die Pläne von Santaco sind alles andere als ein Witz. Schon im November will das Unternehmen mit seiner neuen und neuartigen Billigairline an den Start gehen.

Santaco Express wird nicht einfach ein weiterer Lowcost-Anbieter sein. Vielmehr plant sie arme Bevölkerungskreise anzusprechen, für die Fliegen bis jetzt jenseits der Budgetgrenze liegt. Rund 500 bis 600 Rand (ungefähr 55 Euro/70 Franken pro Strecke) sollen Tickets denn auch nur kosten. Die Preise sind fest und hängen nicht von der Nachfrage ab. Um dennoch profitabel arbeiten zu können, will Santaco Strecken bedienen, die sonst links liegen gelassen werden. Gedacht wird dabei etwa an die Strecke Lanseria - Bhsisho. Es gebe viele potenzielle Kunden, die bis jetzt eine 14-stündige Taxifahrt auf sich nähmen, um in eine andere Stadt zu gelangen.

Taxifahrt inbegriffen

Das spezielle an Santaco ist indes vor allem auch, dass Flüge mit Taxifahrten kombiniert werden. Mit Kollektivtaxis sollen die Fluggäste aus entlegeneren Ortschaften zum Provinzflughafen gebracht werden. Und am Zielort ist die Taxifahrt dann wiederum im Preis inbegriffen. Santaco wird das neuartige Geschäft nicht alleine betreiben. Sie setzt in der Luftfahrt auf die Zusammenarbeit mit der Chartergesellschaft Air Quarius. Für die Flüge in den Busch sollen rund 100-plätzige Fokker 100 eingesetzt werden. Südafrikas Flugreisemarkt ist durchaus interessant: Er wächst derzeit mit rund sechs Prozent pro Jahr.

Eine der ersten Strecken, die man anbieten will, führt von Lanseria nach Bhisho (eingezeichnet die mühsame Strassenroute):

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