Landeanflug auf San Francisco: Empfohlen mit GPS.

San Francisco mahnt Piloten

Nach der Bruchlandung eines Asiana-Jets ändert der Flughafen das Protokoll für Landungen. Asiatische Piloten stehen in der Kritik.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Ermittlungen zur Bruchlandung der Boeing B777 von Asiana in San Francisco dürften noch eine Weile dauern. Doch schon jetzt zieht der Flughafen an der US-Westküste Konsequenzen und passt das Protokoll für die Anflüge an. Normalerweise wählten die Crews den Sichtanflug oder nahmen die Hilfe des Instrumentenlandesystems des Flughafens in Anspruch. Doch letzteres ist wegen Bauarbeiten noch eine Weile außer Betrieb.

Nach dem Unfall äußerten viele Branchenkenner Kritik an der Ausbildung der asiatischen Piloten. Sie würden sich sehr auf die automatisierten Systeme im Cockpit verlassen und seien bei einem Sichtanflug oft etwas hilflos. So gab es denn auch laut einem Artikel des San Francisco Chronicle in der Zeit nach der Bruchlandung deutlich mehr Lande-Abbrüche von Asiana-Piloten, aber auch von anderen ausländischen Anbietern in San Francisco.

GPS-Landesystem

Flughafen und Behörden handeln nun. San Francisco rät Piloten ausländischer Fluglinien, das GPS-Landesystem zu benutzen, welches eine Alternative zum Instrumentenlandesystem darstellt. Auch wenn sie nicht dazu gezwungen sind, die Anweiseungen zu befolgen, so halten sie sich in der Regel auch an die Empfehlung.

Laut Luftfahrtbehörde FAA ist die Anweisung eine Folge der zunehmenden Zahl an Durhstarts. Einen der Landeunterbrüche untersucht die FAA nun auch. Ein Flieger der taiwanesichen Eva Air hatte San Francisco ebenfalls zu niedrig angeflogen – wie auch schon die Piloten des Asiana-Fliegers. Ihnen gelang es dann aber, durchzustarten.

Mehr zum Thema

ticker-asiana

Asiana Airlines startet kostenloses Highspeed-Wifi

ticker-asiana

Korean Air und Asiana bauen Codeshare deutlich aus

Eine Schüssel Instantnudeln: Ein Youtuber hat sieben Schüsseln auf einem Flug bestellt.

Youtuber bestellt 20 Mal Bordessen und erntet Shitstorm

ticker-asiana

Vielflieger von Asiana Airlines genießen bis Ende 2026 Vorteile bei Star Alliance

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin