Nach 34 Jahren im Cockpit macht Logan Air dienstältester Pilot Eddie Watt Schluss: Gleichzeitig war es auch der letzte Saab-340-Flug bei der Airline.

Nach Aus bei Logan AirSaab 340 immer seltener an Europas Himmel unterwegs

Logan Air verabschiedet ihre letzte Saab 340. Ganz ausgestorben ist das Modell in Europa aber noch nicht. Eine Übersicht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Doppelter Abschied bei Logan Air. Nach 41 Jahren hat die schottische Regionalairline am 25. Januar das Kapitel Saab 340 endgültig geschlossen. Der Abschiedsflug führte von Inverness nach Glasgow. Nach der Landung in Schottlands größter Stadt wurde die Maschine mit einer Wasserfontäne begrüßt.

Nicht nur die Maschine mit der Kennung G-LGNA absolvierte ihren letzten Linienflug, auch für den dienstältesten Piloten der Fluggesellschaft, Eddie Watt, war es der letzte kommerzielle Flug seiner langen Karriere. Nach 34 Jahren im Cockpit verabschiedet sich Watt in den Ruhestand.

430.000 Flüge bei Logan Air

Die Saab 340 bildete lange Zeit das Rückgrat von Logan Air. Zu Hochzeiten hatte die Airline 18 Exemplare in der Flotte. Die Maschinen für 34 Passagiere haben über 430.000 Flüge absolviert und zusammen über acht Millionen Passagiere befördert, heißt es von der schottischen Airline. Loganair ersetzt ihre Saabs durch geleaste ATR 42.

Damit wird ein weiteres Flugzeug am europäischen Himmel immer seltener. Zwischen 1984 und 2005 wurden 459 Stück produziert. Aus der Saab 340 entwickelten die Schweden später die Saab 2000, eine gestreckte Version. Ganz ausgestorben ist das Flugzeug in Europa noch nicht. Immerhin setzen sechs Fluggesellschaften noch 23 Flugzeuge im Linienverkehr weiter ein.

Sprintair setzt weiter auf den 34-Sitzer

Im Passagierverkehr ist Sprintair aus Polen die größte Fluggesellschaft der Saab 340. Die am Flughafen Warschau-Chopin beheimatete Airline zählt noch neun Exemplare zu ihrer Flotte, wovon drei zu Frachtmaschinen umgebaut wurden. Die Tiefdecker führen hauptsächlich kurze Charterflüge für verschiedene Airlines in Europa durch.

Zweitgrößter Betreiber ist mit sechs Maschinen ist Nyxair aus Lettland mit vier Passagier- und zwei Frachtflugzeugen. Die Maschinen sind viel auf schwedischen Regionalrouten unterwegs. Zur Flotte von Airest ebenfalls aus Estland zählen fünf Saab 340, allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um Frachtversionen.

Auch bei Aeroitalia

RAF-Avia aus Lettland und Aeroitalia setzen jeweils noch auf eine Passagierversion der Saab 340.

Mehr zum Thema

Das Start-up Green Airlines kündigte im Juli an, ab Oktober von Karlsruhe nach Berlin und Hamburg zu fliegen. Als virtuelle Airline wollte man den Flugbetrieb von der dänischen Air Alsie mit ATR 72 durchführen lassen. Doch aus dem Start wurde nichts und auch den Partner wechselte Green Airlines: Chalair aus Frankreich nahm den Platz von Air Alsie ein. Der neue Starttermin, der 1. November, wurde aufgrund der zweiten Corona-Welle <a href="https://www.aerotelegraph.com/green-airlines-verschiebt-den-start" target="_blank" rel="noopener">ebenfalls abgesagt</a>. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

Diese Airlines machten sich 2020 startklar

Saab 340 von Loganair: Wird aussortiert.

Loganair will ATR statt Saab

Saab 340 von Loganair: Letzte Flüge im Januar.

In 33 Tagen sagt Logan Air der Saab 340 «mar sin leibh!»

ticker-loganair

Loganair startet vier neue Strecken ab Jersey - auch nach Paris

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies