Airbus A321 XLR für American Airlines 8hie rim März zu sehen): Soll das Kennzeichen N300NY erhalten.

Problem mit SitzenAmerican Airlines muss ersten Airbus A321 XLR vorerst in Europa lassen

Nicht nur Lufthansa muss aufgrund von Schwierigkeiten mit den Sitzen auf fertige, farbrikneue Flugzeuge warten. American Airlines geht es nun mit dem ersten Airbus A321 XLR auch so.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

American Airlines hat derzeit Pech mit ihren neuen Flugzeugen - und das sogar von beiden großen Herstellern. Zum einen musste die Fluggesellschaft schon bei zwei ihrer neuen Premium-Dreamliner wiederholte Flüge streichen. Zu den Gründen äußerte sich American selber nicht. Spekulationen gab es unter anderem über Probleme mit Türen und Kabinenlicht.

Nun gibt es auch Schwierigkeiten mit dem ersten Airbus A321 XLR, der - ebenso wie die neuen Boeing 787-9 - mit den neuen Business-Class-Suiten von American ausgestattet ist. Die Fluggesellschaft hat zwar am vergangenen Freitag (25. Juli) bei Airbus in Hamburg die Papiere für die Annahme ihres ersten A321 XLR unterzeichnet. Der Jet bleibt aber vorerst in Europa, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

American Airlines: «Anhaltende Probleme in der Sitzlieferkette»

Der Grund: Probleme mit mindestens einem Sitzlieferanten. Das Flugzeug «bleibt in Europa, bis die anhaltenden Probleme in der Sitzlieferkette gelöst sind», erklärte die Fluglinie, ohne auf weitere Details einzugehen. Mit Zöllen habe das Ganze aber nichts zu tun, so American.

Auch Delta Air Lines hat einige fabrikneue A321 Neo in Europa geparkt und nur deren Triebwerke in die USA gebracht, wie Mitte Juli bekannt wurde. Grund ist in erster Linie eine fehlende Sitz-Zertifizierung. Die Fluglinie wartete aber auch auf eine Einigung im Zollstreit.

American Airlines wollte 2025 schon 50 Airbus A321 XLR haben

American Airlines erwartet insgesamt 50 Airbus A321 XLR von Airbus. Die Bestellung stammt von der Paris Air Show 2019. Der europäische Flugzeugbauer erklärte damals, der Vertrag umfasse «die Umwandlung von 30 bestehenden A321-Neo-Slots von American Airlines in A321 XLR sowie zusätzliche Bestellungen für weitere 20 A321 XLR».

Der Zeitplan sah damals noch anders aus. Die ersten acht A321 XLR wollte American Airlines eigentlich im Jahr 2023 übernehmen, 22 weitere 2024 und nochmals 20 Exemplare 2025.

Geht Airbus A321 XLR von American Airlines nach Tschechien?

Das Portal One Mile at a Time und der Social-Media-Kanal Jon NYC berichten, American Airlines werde das Flugzeug wohl am 29. Juli in Empfang nehmen und dann nach Tschechien fliegen. Dort soll das Flugzeug bleiben, bis das Sitzproblem gelöst ist.

Aktuell befinden sich mindestens drei A321 XLR für American Airlines in der Airbus-Produktion in Hamburg-Finkenwerder. Die Jets tragen die Seriennummern 11520 (Kennzeichen N300NY), 12448 (N305NY) und 12368.

Auch Lufthansa wartet wegen Sitzen auf fabrikneue Flugzeuge

An Sitzen und deren Zertifizierung hakt es auch auf der anderen Seite des Atlantiks: Dort stehen Boeing 787-9 für Lufthansa und warten die Freigabe für Business-Class-Sitze.

Mehr zum Thema

Bei Airbus in Hamburg: Der erste A321 XLR für American Airlines vor einem Beluga XL.

Das ist der erste Airbus A321 XLR für American Airlines

ticker-american-airlines

App-Offensive bei American Airlines: Mehr Funktionen, weniger Klicks

ticker-american-airlines

American und Alaska Airlines prüfen engere Zusammenarbeit

ticker-american-airlines

American Airlines eröffnet modernisiertes Terminal 8 in New York-JFK

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg