Saab 340 von Loganair: Wird aussortiert.

SchottlandLoganair will ATR statt Saab

Die schottische Regionalairline ersetzt ihre Saab 2000 und 340 über die nächsten fünf Jahre mit ATR 42. Zu den Gründen für den Wechsel zählen Kosten, Lärm und Ersatzteile.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Loganairs Saab-Flieger sind noch in Ordnung, aber in die Jahre gekommen. Heute passen sie nicht mehr so richtig zu der kleinen schottischen Airline, findet das Management. «Sie ist ein Porsche, aber wir brauchen einen Ford Focus», sagte Loganairs Operativchef Maurice Boyle kürzlich laut der Zeitung Shetland News über die Saab 2000 und spielte damit auf die Kosten an. Sowohl der Betrieb als auch die Wartung seien bei den fünf Saab 2000 und den 13 Saab 340 in der Flotte einfach zu teuer. So plant man nun die Anschaffung neuer Flieger.

Innerhalb von vier bis fünf Jahren will Loganair laut Boyle rund 20 ATR 42 einflotten. Diese seien leiser und verfügten über eine größere Kabine mit mehr Komfort, erklärte er. Hinzu kommt, dass die ATR 42 weiterhin produziert werden, während Ersatzteile für die nicht länger hergestellten Saab-Turboprop-Maschinen immer schwieriger zu erhalten sind. Noch offen ist, ob die Regionalairline die Flugzeuge kaufen oder leasen wird.

Abkommen mit großen Airlines

Loganair war 24 Jahre lang im Auftrag anderer Fluglinien abgehoben. Von 1993 bis 2007 deckte sie für British Airways den Norden des Vereinigten Königreichs ab, von 2008 bis zum Sommer 2017 für Flybe. Doch im Herbst 2017 lief die Zusammenarbeit aus und seitdem fliegt Loganair wieder auf eigene Rechnung. Zum Start schloss sie ein Codeshare-Abkommen mit British Airways. Im Oktober 2018 folgten Interline-Vereinbarungen mit Emirates und Qatar Airways.

Zu Loganairs Flotte gehören laut eigenen Angaben neben den Saab-Fliegern auch je eine Embraer 135 und 145, drei Dornier 328, zwei Twin Otter und zwei Britten Norman Islander.

Mehr zum Thema

Maschine von Loganair im neuen Design: Neustart am 1. September.

Schottische Fluglinie verbündet sich mit British Airways

Flieger von Loganair: Eine «wirklich schottische Identität».

Schottische Airline wagt Alleingang

ticker-atr-1

Leasingfirma Abelo zieht Optionen für drei weitere ATR 72-600

air borneo atr 72-500

ATR leidet immer noch unter den Folgen der Pandemie - 2026 soll der Wendepunkt sein

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack