Airbus A320 von Lauda: Kein schneller Abschied vom Modell.

Tochter LaudaRyanair setzt noch länger auf Airbus A320

Lauda fliegt länger als geplant mit Flugzeugen von Airbus. Mutterkonzern Ryanair verschiebt den Abschied von den A320 weiter in die Zukunft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im Mai 2021 kündigte Ryanair noch an, die 29 Airbus A320 ihrer Tochter Lauda in den «nächsten drei bis vier Jahren» zurückzugeben. Im Juli 2022 erklärte Konzernchef Michael O'Leary dann aber, man wolle das Leasing der Flugzeuge um vier Jahre verlängern.

Im kurz danach erschienen Jahresbericht war der Ausflottungsplan wie folgt skizziert: Bis zum Ende des Ryanair-Geschäftsjahres 2023, also bis zum 31. März 2023, soll die Flotte auf 27 Airbus A320 schrumpfen, dann in Jahresschritten auf 20 Jets, auf sechs und auf einen. Dieser letzte A320 werde bis zum 31. März 2027 zurück an den Leasinggeber gehen.

Letzter A320 auch 2030 noch da

Doch schon im Bericht zum ersten Halbjahr 2023 war dann die Rede von der «Verlängerung von 24 Leasingverträgen für A320 bis 2028». Und jetzt ist klar: Die Gruppe plant noch länger mit den Flugzeugen. Das zeigt eine Grafik, die Konzernchef Michael O'Leary während der Vertragsunterzeichnung zum Kauf von bis zu 300 Boeing 737 Max 10 zeigte.

Demnach waren es Ende des Geschäftsjahres 2023 noch 28 Airbus A320. Für die Geschäftsjahre 2024 bis 2026 folgt dann eine Lücke in der Grafik. Doch bis zum 31. März 2027 sollen es noch 23 A320 sein, ein Jahr später noch 18, dann neun und zum Ende des Geschäftsjahres 2030 noch ein letzter, der dann im Geschäftsjahr 2031 verschwinden wird.

Bild: Screenshot Ryanair

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Lauda: Bleibt vorerst in der Flotte.

Ryanair stellt Lauda doch nicht auf Boeing 737 um

Ryanair sieht kein Wachstumspotenzial in Deutschland

Ryanair sieht kein Wachstumspotenzial in Deutschland

Boeing 737 Max 10 für Ryanair: So soll sie aussehen.

Ryanair bestellt bis zu 300 zusätzliche Boeing 737 Max 10

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier