Airbus A320 von Lauda: Bleibt vorerst in der Flotte.

Weiter Airbus A320Ryanair stellt Lauda doch nicht auf Boeing 737 um

Der irische Billigflieger baut im Winter mit drei neuen Strecken ab Wien aus. Und Ryanair lässt Pläne fallen, die Airbus A320 der Tochter Lauda auszuflotten.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Eigentlich wollte die Ryanair-Gruppe ein Erbe von Niki Lauda schrittweise loswerden. Ab der Wintersaison 2021/22 plante sie, die ersten Airbus A320 an die Leasinggeber zurückzugeben. Dadurch werde Airbus in den «nächsten drei bis vier Jahren» ganz aus dem Flugzeugpark verschwinden, hieß es von den Iren vor einem Jahr. Auch die Tochter Lauda werde dann auf Boeing 737 wechseln.

Jetzt sieht es wieder anders aus. Den Leasingvertrag für die Airbus A320 von Lauda wolle man um vier Jahre bis 2027/28 verlängern, erklärte Ryanair-Group-Chef Michael O'Leary am Mittwoch (13. Juli) bei einer Pressekonferenz in Wien. Man verhalte sich völlig «opportunistisch», so der Manager. Der günstigere Anbieter komme zum Zug - egal ob es sich um Boeing- oder Airbus-Jets handle. Daher sei der Wechsel auf Boeing 737 bei Lauda vorerst auch kein Thema mehr.

«Der größte Winterflugplan» ab Wien

In Wien plant Ryanair zum Wintereinen Ausbau. Drei neue Ziele werden dabei sein - Kopenhagen, Helsinki und Tuzla. Insgesamt möchte die Billigairline im kommenden Winter 70 Destinationen ab der österreichischen Hauptstadt. Das sei «der größte Winterflugplan» sein, den man jemals in Österreich angeboten habe.

Michael O'Leary: Baut in Wien aus. Bild: aeroTELEGRAPH

Nach dem starken Dämpfer durch die Pandemie will die Ryanair-Gruppe im aktuellen Geschftsjahr mit insgesamt 19 in Wien stationierten Flugzeugen rund sechs Millionen Passagiere befördern. Insgesamt möchten die Iren auf 165 Millionen Fluggäste kommen. Österreich sei der drittstärkste Markt bezogen auf das Marktanteilswachstum.

Treibstoffpreis noch kein Problem

Ob die Wachstumspläne tatsächlich so aufgehen wie geplant, kann aber selbst O'Leary nicht mit Sicherheit sagen: «Die Erholung ist zerbrechlich», so der Ryanair-Chef in Wien. Große Fragezeichen sieht er gerade in Zusammenhang mit der weiteren Covid-Entwicklung und dem Krieg in der Ukraine. Die aktuell hohen Ölpreise schrecken ihn weniger - derzeit sind bei Ryanair rund 80 Prozent des Treibstoffbedarfs bei 70 Dollar pro Fass abgesichert.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Lauda: Wird es künftig nicht mehr geben.

Lauda wechselt definitiv von Airbus A320 auf Boeing 737

Michael O'Leary: «Wir erwarten für Österreich in den kommenden zwölf Monaten sieben bis acht Millionen Fluggäste».

«Wo Ryanair hinkommt, ziehen sich Easyjet oder Wizz bald zurück»

Flieger von Ryanair: In Wien werden es mehr.

Ryanair will Austrian auf der Kurzstrecke ab Wien abhängen

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte er nun erstmal einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin