Letzte Aktualisierung: um 11:17 Uhr
Partner von  

Kabine soll freundlicher werden

Ryanair will ihr Gelb loswerden

Der Umbau der Billigairline fordert noch ein Opfer: Ryanair will die Kabine künftig freundlicher gestalten. Dabei wird mehr als nur die grelle Farbe verändert.

David Precious/Flickr/CC

Kabine von Ryanair: Michael O’Leary ist damit nicht mehr zufrieden.

Michael O’Leary nimmt die Schuld auf sich. Die Einführung des grellen Gelbs in der Kabine der Flugzeuge vor etwas mehr als zehn Jahren von Ryanair sei seine Entscheidung gewesen. «Es sollte alles sehr hell sein», verriet der Vorstandsvorsitzende nun der Zeitung The Irish Independent. Bei den Passagieren freilich kam die Farbwahl weniger gut an.

Doch seit kurzem baut sich Ryanair um – weg von einer Airline, die neben tiefen Preisen nichts bietet, hin zu einer, die den Passagier im Fokus hat. Und dabei kommt nun auch die Kabine an die Reihe. «Wenn wir uns mehr und mehr auf das Kundenerlebnis ausrichten, wäre ein bisschen weniger ‹Da habt ihrs› vielleicht besser», so O’Leary im Irish Independent. Zurückhaltendere Farben und eine schönere Bildsprache seien das Ziel. Gelb wird zwar die Kabine der Flotte von über 300 Boeing 737-800 weiterhin sein, doch es wird mehr golden statt grell ausfallen.

Auch die Wand beim Einstieg wird neu

Auch vorne will Ryanair etwas verändern. Die Wand beim Einstieg war bislang grellgelb mit einem aufgemalten blauen Ryanair-Logo. Das ändert sich nun. O’Leary will etwas «visuell Ansprechenderes». Er denkt selbst an Bilder von «lächelnden Menschen oder Destinationen».

Kundenfreundlich sein, das ist das neu Motto von Ryanair. Sehen Sie hier, was sich unter anderem beim Billigflieger ändert und schon geändert hat: So wird Ryanair umgekrempelt.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.