Boeing 737 von Ryanair: Die erste Max kommt frühestens im Januar, eher später.

Warten auf 737 MaxRyanair stellt Zahlungen an Boeing ein

Die Billigairline ist unzufrieden mit Boeing. Deshalb hält Ryanair Vorauszahlungen für kommende Lieferungen von 737 Max zurück.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Boeing ist noch lange nicht am Ziel. Der Hersteller muss noch diverse Aufgaben erledigen, bevor die gegroundete 737 Max wieder fliegen darf. Unter anderem muss er noch eine Vorversion eines Softwareupdates bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde Federal Aviation Administration FAA einreichen, wie deren neuer Chef Steve Dickson dieser Tage erklärte.

Die Erledigung dieser Aufgaben könne noch einige Wochen dauern, so Dickson zur Nachrichtenagentur Reuters. Erst dann kann Boeing im Hinblick auf die Wiederzulassung neue Testflüge mit der 737 Max durchführen. Die Flugtests werden ebenfalls nochmals rund einen Monat in Anspruch nehmen. Sie sind die Voraussetzung für eine Aufhebung des Flugverbots in den USA.

O'Leary fürchtet weitere Verzögerungen

Großkunde Ryanair glaubt deshalb nicht mehr an eine Aufhebung des Groundings in Europa im laufenden Jahr. Die irische Billigairline rechnet mit einem Neustart in den USA vor Weihnachten. Selbst werde man frühestens im Januar die erste 737 Max erhalten, sagte Konzernchef Michael O'Leary dieser Tage vor der Presse.

Realistischer sei aber Februar oder Anfang März, eventuell könne es sogar April werden. Weil seine Airline mit der 737 Max 200 eine Spezialversion der 737 Max 8 mit elf zusätzlichen Sitzplätzen bestellt hat, dauert es bei Ryanair noch ein wenig länger als bei anderen Fluglinien. Noch Mitte Juli hatte O'Leary erste Lieferungen für Januar oder Februar prognostiziert.

Auch Entschädigungszahlungen

Ryanair kündigte damals an, wegen des Groundings der 737 Max den Sommerfugplan 2020 ausdünnen und Basen schließen zu müssen. Denn der Airline fehlen Flugzeuge, die bereits fest fürs kommende Jahr eingeplant waren. Nun drohe es nochmals später zu werden, so O'Leary. Das will er nicht einfach hinnehmen.

Die Fluglinie hat einerseits die in den Verträgen mit Boeing vereinbarten Anzahlungen für Flugzeuge - im Fachjargon pre-delivery payments genannt - eingefroren, wie die Zeitung Puget Sound Business Journal schreibt. Dabei geht es um Millionenbeträge. Zugleich verhandelt Ryanair mit dem Hersteller über Entschädigungen für Verluste aus dem Grounding.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Wann darf sie wo wieder fliegen?

737 Max könnte schrittweise zurückkommen

Jets von Ryanair: Neue Flieger lassen auf sich warten.

Hunderte Jobs bei Ryanair in Gefahr

Boeing 737 Max: Ärger aus Russland.

Russische Leasingfirma verklagt Boeing wegen 737 Max

Ryanair-Maskottchen im Emirates-Sitz. «Hasse es», schrieb die Airline darunter.

Ryanair lästert über neue Emirates-Kopfstütze - und kassiert prompt einen Konter

Video

airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack
northeast airlines boeing 737 800 frachter
Bis 1972 flog im Nordosten der USA Northeast Airlines. Nun soll der Name an den Himmel zurückkehren - als Frachtfluggesellschaft mit Boeing 737-800.
Timo Nowack
Timo Nowack
«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion