Pfändungsmarke in der Boeing 737 von Ryanair: Mittlerweile wohl entfernt.

Flughafen LinzGepfändete Boeing 737: Ryanair hat nun doch gezahlt

Anfang der Woche wurde am Flughafen Linz eine Boeing 737-800 von Ryanair gepfändet. Mittlerweile hat die Billigairline den dreistelligen Betrag beglichen, der der Auslöser war.

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Es geschah am Flughafen Linz: Am 9. März betraten eine Anwältin der Kanzlei Florianer Anwälte und ein Gerichtsvollzieher eine Boeing 737 von Ryanair. Der brachte in dem Flugzeug eine Pfändungsmarke an. Die Kanzlei war von einer Passagierin beauftragt, die von der Fluglinie wegen eines lange verspäteten Fluges einen dreistelligen Betrag forderte.

Obwohl die Kanzlei ein Foto von der Pfändungsmarke im Flieger veröffentlichte, teilte Ryanair mit: «Keines unserer Flugzeuge wurde gepfändet. Alle Berichte, die etwas anderes behaupten, sind sachlich falsch.» Details nannte die Fluggesellschaft nicht.

«Plötzlich ging es rasch» - Ryanair hat gezahlt

Die Zeitung Oberösterreichische Nachrichten konnte anschließend aber das Pfändungsprotokoll beim Bezirksgericht Traun einsehen und zitierte daraus am 11. März: «Am Flugplatz, 4063 Hörsching, Flugplatzstraße 1, wurde am 9.3.2026 gerichtlich gepfändet: 1 Passagierflug Ryan Air EI-EXE Modell: Boeing 737-8AS.»

Am Donnerstag (12. März) erklärte die Kanzlei gegenüber der Zeitung dann, dass Ryanair den ausstehenden Betrag mittlerweile beglichen habe. «Plötzlich ging es rasch», so die Anwälte auf ihrer Facebook-Seite. Somit ist der Jet nun wirklich nicht mehr gepfändet.

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