Kabine einer Ryanair-Maschine: Der Billigflieger geht verbannt Duty-Free-Alkohol aus der Kabine.

Pöbel-PassagiereRyanair sagt besoffenen (britischen) Fluggästen den Kampf an

Die Billigairline geht gegen betrunkene Passagiere an Bord vor. Ryanair verbannt Alkohol auf Flügen aus Großbritannien nach Spanien aus der Kabine.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erleben will es niemand, aber es kommt immer wieder vor. Betrunkene Passagiere, die ihre Mitmenschen auf einem Flug terrorisieren. Sie rauchen auf Toiletten, wollen Türen während des Fluges öffnen, belästigen die Crew oder pinkeln in die Kabine. Das ist nicht nur unangenehm für alle Beteiligten, sondern kann auch zu Verspätungen oder Flugausfällen führen.

Alle Nationen trinken gern, aber besonders die Briten sind international für ihre innige Liebe zum Alkohol bekannt. Im April musste die Polizei eine Gruppe betrunkener Frauen vor dem Start aus einem Ryanair-Flug von Manchester nach Teneriffa begleiten, weil die Feiernden mit ihrem Verhalten die Sicherheit des Fluges gefährdeten. Die Gruppe hatte sich zuvor mit Alkohol im Duty-Free-Shop eingedeckt.

Alkohol kommt in den Frachtraum

Nun hat die irische Fluggesellschaft genug und hat die Mitnahme von Alkohol auf Flügen von Großbritannien nach Spanien verboten. Betroffen sind die Urlaubsziele Ibiza, Alicante, Barcelona, ​​Malaga, Palma und Teneriffa Süd. «Kunden ist die Mitnahme von Alkohol an Bord nicht gestattet», zitiert die Zeitung The Mirror aus einer E-Mail von Ryanair.

Um zu vermeiden, dass der Alkohol in der Kabine getrunken wird, hat Ryanair eine genaue Regelung erlassen. Reisende müssen ihre erworbenen Alkoholika in ein geeignetes Handgepäckstück verpacken und am Gate abgeben. Anschließend wird es kostenlos im Frachtraum transportiert. Wer versucht, die Flaschen einfach in einer Plastiktüte abzugeben, hat Pech und muss den Inhalt vor Ort entsorgen.

Wer schmuggelt, muss aussteigen

Die Billigfluggesellschaft geht noch einen Schritt weiter und teilt mit, dass jedes Handgepäckstück vor dem Betreten des Flugzeugs auf Alkohol überprüft werde. Wer trotzdem versucht, Bier, Schnaps oder Wein mit in die Kabine zu schmuggeln oder betrunken wirkt, wird vom Flug verwiesen und kann keine Rückerstattung oder Entschädigung verlangen.

Mehr zum Thema

Rauchen an Bord oder eigenen Schnaps mitbringen: Ist verboten.

Fluggäste trinken, rauchen und pöbeln öfter an Bord

Emirates-Kabine: In einem Flieger wurde es ungemütlich.

«Ich beiße dir Nase und Ohren ab und verbrenne dich wie Guy Fawkes»

No Smoking: Die Passagierinnen hielten sich nicht an das Verbot.

Die Horror-Passagiere

Eine Boeing 737 Malta Air am Flughafen BER: Das Cockpitpersonal verhandelt über einen neuen Tarifvertrag mit dem Management.

Konflikt zwischen Ryanair und deutschen Pilotinnen und Piloten spitzt sich zu

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin