Flieger von Ryanair: Bald in die USA?

Langstreckenflüge in die USARyanair will Airbus A350

Schon lange liebäugelt die irische Billigairline mit Langstreckenflügen. Nun sind die Pläne nochmals konkreter. Boeings Monopol bei Ryanair wackelt.

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Es wird konkreter: Die irische Billigairline Ryanair lässt neue Details über mögliche Langstreckenflüge an die Öffentlichkeit sickern. Dass die Iren solche Flüge planen, ist schon länger klar. Doch nun äußerte sich Marketingchef Kenny Jacobs erstmals zu möglichen Flugzeugtypen, mit denen seine Fluglinie über den Atlantik fliegen könnte. In Frage kämen sowohl der Airbus A350 als auch die Boeing 787, erklärt der Ryanair-Manager der britischen Zeitung Sunday Times.

In rund drei Jahren könnte es schon so weit sein, dass es auf Transatlantikstrecken geht, so Jacobs weiter. In den Ryanair-Langstreckenfliegern soll es dann sowohl Essen für die Economypassagiere als auch eine Art Business Class geben, heißt es weiter. Zunächst wolle man Flughäfen wie Dublin, Stansted und Mailand mit den US-Zielen Newark, New York JFK und Boston verbinden, erklärte Jacobs weiter.

«Froher Nachzügler»

Bereits auf die Lowcost-Langstrecke gewagt hat sich Norwegian Air Shuttle mit Boeings Dreamliner. Dass man also nicht die erste Airline sei, die das Konzept durchsetze, stört bei Ryanair aber offenbar niemanden. «Wir sind froh darüber, da ein schlauerer Nachzügler zu sein», so Jacobs zur Sunday Times. «Jetzt brauchen wir Flugzeuge. Wir können mit Boeing und Airbus reden und auch gucken, ob es Möglichkeiten gibt, schneller an die nötigen Geräte zu kommen.»

Bereits früher verriet Vorstandsvorsitzender Michael O'Leary dass Ryanair mit sieben Flugzeugen starten wird. Jedes Jahr werde dann die Flotte um sieben Flieger wachsen. Die Ticketpreise dürften bei zehn Euro beginnen. Insgesamt peilt O'Leary mit Ryanair eine Langstreckenflotte von 40 bis 50 Fliegern an.

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