Boeing B737 von Ryanair: Gemeinsame Sache mit Flybe.

Ryanair plant neue Airline

Um Aer Lingus kaufen zu dürfen, will die Airline eine Konkurrentin gründen und an Flybe verschenken. Die Nationalairline hält dies für einen Trick.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es war der bislang überraschendste Zug in dieser jahrelangen Partie um die Vormacht am Himmel von Irland. Am Dienstag (5. Februar) kündigte Ryanair an, man werde freiwillig viel Marktmacht abgeben, falls man die Konkurrentin Aer Lingus übernehmen dürfe. Dazu wählte die Billigfluggesellschaft eine ziemlich ungewöhnliche Variante. Sie will eine neue Fluggesellschaft schaffen und dieser 43 Routen für mindestens drei Jahre, neun Flugzeuge sowie 100 Millionen Euro vermachen. Die neue Airline soll dann für einen Spottpreis von einer Million an die britische Flybe gehen. Warum das Quai-Geschenk? Warum die Schaffung von Flybe Ireland? Nur wenn in Dublin mehr Wettbewerb herrscht, hat Ryanair überhaupt eine Chance, die Behörden von der Übernahme zu überzeugen.

Ryanair versucht gerade zum dritten Mal, den Lokalrivalen Aer Lingus zu übernehmen. Dieses Mal bietet der Konzern 694 Millionen Euro. Die Europäische Kommission als oberste Instanz lehnte das Ansinnen allerdings bislang ab. Sie gab der Billigfluggesellschaft im letzten Herbst noch eine allerletzte Chance zu demonstrieren, dass die Übernahme den Wettbewerb nicht behindere. Das Projekt Flybe Ireland scheint nun dieser Versuch zu sein.

«Nur ein Werkzeug»

Aer Lingus will aber weiterhin überhaupt nichts von Ryanair wissen. «Ich kann das nicht wirklich ernst nehmen», sagte Vorstandschef Christoph Müller am Mittwoch (5. Februar) gemäß der Nachrichtenagentur Reuters vor Journalisten. Man verschwende gar keine Zeit darauf, den Plan von Ryanair weiter zu studieren. Das einzige, was klar sei, sie die Motivation hinter diesem neusten Angebot. «Wir nahmen Ryanair, British Airways und Flybe Marktanteile ab. Und weil sie uns auf dem Markt nicht schlagen können, versuchen sie nun einen Trick vor der Kommission» so Müller. Flybe sei nur ein Werkzeug in diesem Spiel.

Mehr zum Thema

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

ticker-ryanair

Ryanair: Sechs neue Marokko-Strecken an den deutschen Flughäfen Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn und Nürnberg

ticker-ryanair

Gericht verurteilt randalierenden Passagier in Polen zu Geldstrafe

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin