Boeing 737 von Ryanair: Fliegen wird teuer.

Verschiedene GründeRyanair-Chef: Tickets sind «einfach zu billig»

Michael O′Leary glaubt, dass Flugtickets für viele Jahre teuer bleiben werden. Und der Ryanair-Chef nennt konkrete Zahlen, was das bei seiner Airline bedeutet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Dies ist zweifellos eine der unvermeidlichen Folgen des Brexit-Desasters.» Der Austritt aus der Europäischen Union hindere Fluggesellschaften im Vereinigten Königreich daran, einfach europäische Arbeitskräfte einzustellen, sagt Michael O′Leary in einem Interview mit der Zeitung Financial Times. Und das habe den Personalmangel in diesem Sommer verschärft.

Und dann redet der Chef der Ryanair Group so, wie man es von ihm kennt. «Der Rückzug aus dem Binnenmarkt, nur damit sie sagen können: ‹Wir haben den Brexit geschafft›, war der Gipfel der Idiotie. Aber sie sind eben Idioten». Das führe nicht nur zum allgemeinen Sommer-Chaos, sondern auch zu steigenden Preisen.

«Zugfahrt ins Zentrum  teurer als der Flug»

Zum Personalmangel kommt als Preistreiber der hohe Kerosinpreis hinzu. Hier sieht O′Leary keine rasche Besserung. Der Preis von Treibstoff werde lange «strukturell höher» bleiben, «bis wir uns von russischem Öl und Gas lösen können», sagte der Manager zur Financial Times.

Auch die hohe Inflation und neue Umweltvorschriften würden für steigende Ticketpreise sorgen. Und deshalb glaubt O′Leary, dass die Ticketpreise nachhaltig steigen werden. Und das für die kommenden vier bis fünf Jahre. Fliegen sei «zu billig geworden für das, was es ist. Ich finde es absurd, dass jedes Mal, wenn ich nach Stansted fliege, die Zugfahrt ins Zentrum von London teurer ist als der Flug», so O′Leary.

«Auch mit 50 und 60 Euro noch sehr günstig»

Ryanair habe «eine Menge Geld verdient» mit Durchschnittspreisen von 40 Euro, erklärt der Manager. Das sei mittelfristig aber nicht mehr haltbar. «Das ist einfach zu billig. Aber ich denke, dass es auch mit 50 und 60 Euro noch sehr günstig und erschwinglich sein wird.»

Mehr zum Thema

Schlangen am Flughafen: Diesen Sommer ist das Alltag.

Was treibt die Luftfahrt Richtung Chaos-Sommer?

La Valetta: In Malta sind mehr Flugzeuge eingetragen, als es Hotels gibt.

Weshalb es nach Ryanair, Vistajet und Eurowings auch Wizz Air nach Malta zieht

Michael O'Leary: «Wir erwarten für Österreich in den kommenden zwölf Monaten sieben bis acht Millionen Fluggäste».

«Wo Ryanair hinkommt, ziehen sich Easyjet oder Wizz bald zurück»

ticker-ryanair

Ryanair erstmals seit Börsengang im Jahr 1997 schuldenfrei

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies