Boeing 737 von Ryanair am Flughafen Frankfurt Hahn: Bald seltener zu sehen.

Frankfurt-HahnRyanair baut an ihrer deutschen Ur-Basis weiter ab

Der Flughafen Frankfurt-Hahn war die erste Basis von Ryanair in Deutschland. Nun reduziert die Billiagairline dort und in Bremen das Angebot - obwohl sie im Land insgesamt 60 Prozent wachsen will.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Frankfurt-Hahn steckt in der DNA von Ryanair. 2002 eröffnete die irische Billigfluggesellschaft am Flughafen im Hunsrück ihre zweite Auslandsbasis. Bis es soweit war, musste sie sich allerdings heftig gegen juristisches Sperrfeuer von Lufthansa wehren. Die deutsche Fluggesellschaft wollte Werbung mit vergleichenden Preisen verbieten und auch verhindern, dass Ryanair Hahn als Frankfurt bezeichnet. Am Ende siegten die Iren.

In den folgenden neun Jahren baute Ryanair ihre Basis in Frankfurt-Hahn laufend aus – auf 11 Flugzeuge. Als die deutsche Regierung 2011 die Luftverkehrssteuer einführte, zog die Fluglinie aber drei Flieger ab und reduzierte die Zahl der Flüge um einen Drittel. Derzeit sind noch sechs Flugzeuge im Hunsrück stationiert. Und bald soll es noch eines weniger sein. Die Piloten von Ryanair in Frankfurt-Hahn seien in der letzten Woche darüber informiert worden, dass ab Sommer 2016 an ihrer Basis ein Flugzeug weniger stationiert sein wird, meldet die deutsche Pilotenvereinigung Cockpit. Ryanair bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH die Information.

Flieger werden zum Ausbau in Berlin und Hamburg benötigt

Ryanair habe die Piloten in Frankfurt-Hahn aufgefordert, ihre Präferenzen bezüglich einer anderen Heimbasis in Europa mitzuteilen, so die Pilotengewerkschaft weiter. «Allerdings wurde ihnen weder mitgeteilt, wo sich diese Basen befinden werden, noch nach welchen Kriterien entschieden werden soll, wer von der Umstationierung betroffen sein wird. Die betroffenen Piloten haben nur acht Tage Zeit, auf diese Aufforderung zu reagieren», so die Vereinigung Cockpit.

Neben Frankfurt-Hahn zieht Ryanair auch in Bremen ein Flugzeug ab. Das widerspricht eigentlich dem Ansinnen, den Marktanteil in Deutschland von heute 5 auf 20 Prozent zu erhöhen. Doch offensichtlich glaubt die irische Fluglinie, dass das Potenzial anderswo größer ist. Sie benötigt die zwei Flieger zum Ausbau in Berlin, wo gleich vier zusätzliche Boeing 737 stationiert werden, Hamburg (plus zwei Boeing 737) und Nürnberg (plus eine Boeing 737). «Ein weiterer Ausbau wird in Kürze bekannt gegeben», so der Sprecher. Man erwarte die Passagierzahlen in Deutschland 2017 um 60 Prozent steigern zu können.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair erstmals seit Börsengang im Jahr 1997 schuldenfrei

ticker-ryanair

Viertes Flugzeug: Ryanair baut Präsenz in Bratislava aus

Eurowings Airbus A321 Neo am BER: Im Winter hat Eurowings elf Flugzeuge am BER.

Eurowings will Lücken schließen, die Ryanair in Berlin hinterlässt

ticker-ryanair

Ryanair steigert Jahresgewinn um 40 Prozent und will in Albanien, Italien, Marokko, der Slowakei und Schweden wachsen

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin