Kampfjets vorne, Sukhoi Superjet im Hintergrund: Alles rückt zusammen.

Zivil und militärischRusslands Flugzeugbauer verschmelzen weiter

Sukhoi, Tupolev, Ilyushin und Co. gehören jetzt schon dem staatlich kontrollierten Konsortium UAC an. Künftig wachsen die Flugzeugbauer operativ noch weiter zusammen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Bereits jetzt gehören alle wichtigen russischen Flugzeughersteller und -marken zum Luftfahrtkonsortium UAC. Der staatliche Technologie- und Rüstungskonzern Rostec, der UAC kontrolliert, will den Flugzeugbau nun aber auch auf operativer Ebene noch weiter zusammenführen. Er kündigt an, dass dazu in Moskau zwei Zentren entstehen.

Zum einen sollen von einer neuen Managementzentrale aus alle zivilen und militärischen Flugzeugprogramme gesteuert werden von Sukhoi über MiG zu Tupolev, Ilyushin und Irkut. In einer zweiten Zentrale sollen die Hersteller bei der Flugzeugentwicklung kooperieren, während sie dennoch als eigenständige Marken mit eigenen Ingenieuren erhalten bleiben.

Kosten sollen sinken

Rostec erklärte, Ziel des Umbaus sei es, die Kosten bei UAC zu drücken, welche nicht direkt in die Produktion fließen würden, also etwa bei Administration und Entwicklung. So will man Schulden abbauen und finanziell stabiler werden. Auch sollen russische Flugzeuge durch die engere Zusammenarbeit laut Rostec konkurrenzfähiger werden.

Die neue Struktur soll über mehrere Jahre eingeführt werden. Welche Folgen sie im Detail mit sich bringt, etwa für verschiedene Produktionsstandorte, wird noch ausgearbeitet.

Mehr zum Thema

Erster Airbus A350 von Aeroflot: Trägt das KennzeichenVQ-BFY und ist in Bermuda registriert.

Russland will ausländische Kennzeichen verbieten

Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Rossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Aviadvigatel PD-14: Das neue russische Triebwerk ist an einem MS-21-Testflieger verbaut ...

Das russische Puzzlestück namens PD-14

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack