Flughafen Moskau Domodedowo: Weniger Passagiere.

MillionenverlusteRusslands Flughäfen bluten wegen Flugstopps

Gleich in drei Länder reduzierte oder stoppte Russland im vergangenen Jahr die Flugverbindungen. Das bekommen nun die Flughäfen des Landes zu spüren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es sind drei Destinationen, die gerade für russische Touristen ein beliebtes Ziel waren: Ägypten, die Türkei und die Ukraine. Und an alle Destinationen wurden die Flüge entweder eingestellt oder stark reduziert. Das bekommen die Flughäfen des Landes stark zu spüren. Wie Denis Nuzhdin, Vizechef von Moskaus Domodedowo Airport der Nachrichtenagentur Itar Tass mitteilt, kosteten die Maßnahmen die Flughäfen fast 80 Millionen Dollar an Einnahmen.

Für den größten Teil dieses Verlustes ist der Stopp von Charterflügen in die Türkei verantwortlich. Rund die Hälfte der Summe entfalle auf diesen Entscheid der Regierung. Der Kreml hatte sich für die Anweisung entschieden, nachdem die Türkei im Dezember einen russischen Kampfjet abgeschossen hatte, der laut Angaben des türkischen Militärs den Luftraum des Landes unbefugt beflogen hatte. Auch andere Flughäfen klagen über sinkende Umsätze.

Hoffnung bei Ägypten

Aufgrund der anhaltenden politischen Spannungen mit der Ukraine waren auch die Flüge zwischen den beiden Ländern im Oktober eingefroren worden. Die Flüge nach Ägypten stellte Russland infolge des Absturzes von Metrojet-Flug Flug 7K9268 ein. Die beiden Länder arbeiten aber nun daran, die Flüge bald wieder aufzunehmen. Immerhin ein Teil der verlorenen Einnahmen könnte in Zukunft so also wieder hereingeholt werden.

Mehr zum Thema

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier