Beriev Be-200: Serienproduktion soll anlaufen.

Keine Aussagen zum TriebwerkRussland will Beriev Be-200 in Serie produzieren

Das russische Amphibienflugzeug kommt bei der Brandbekämpfung zum Einsatz. Jetzt wurden die Produktionsanlagen modernisiert. Offen bleibt Fragen zum Triebwerk.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sie kann innerhalb von 14 Sekunden zwölf Tonnen Wasser aufnehmen, während sie sich mit mehr als 150 Kilometern pro Stunde über die Wasseroberfläche bewegt. Die Beriev Be-200 ist ein zweistrahliges russisches Amphibienflugzeug, das Waldbrände in den vergangenen Jahren unter anderem auch in Griechenland, der Türkei und Algerien bekämpft hat.

Inklusive Testfliegern wurden überhaupt erst 20 Be-200 je gebaut. Eine aus der Flotte des russischen Katastrophenschutzministeriums stürzte 2021 in der Türkei ab und wurde zerstört. Als Reaktion wurde die Produktion von sechs neuen Fliegern angekündigt, die auch besonders für Einsätze im Ausland dienen sollten. Und dabei soll es offenbar nicht bleiben.

«Produktionsanlagen komplett erneuert»

Der staatliche Technologie- und Rüstungskonzern Rostec, zudem Beriev gehört, kündigte nun an: «Um in der Lage zu sein, die Serienproduktion der Be-200 zu starten, wurden die Produktionsanlagen komplett erneuert.» Man habe in Taganrog neue Produktionsstätten errichtet, neues Equipment beschafft und neues Personal eingestellt und geschult.

«In naher Zukunft werden zwei neue Flugzeuge an das Katastrophenschutzministeriums geliefert», kündigt Rostec an. Laut russischen Medien sollen außerdem vier Exemplare zur Waldbrandbekämpfung an Algerien verkauft werden.

Warten auf das Aviadvigatel PD-8?

Auf die spannendste Frage zur Beriev Be-200 geht Rostec derweil nicht ein: Welche Triebwerke sollen die neuen Flieger erhalten? Eigentlich wird die Be-200 von Iwtschenko Progress D-436 angetrieben, die allerdings aus der Ukraine stammen, die Russland mit Krieg überzogen hat.

Als Alternative war das Powerjet Sam 146 eingeplant, doch wichtige Teile davon stammen von Safran aus Frankreich - und Europa hat Sanktionen gegen Russland erlassen, welche Lieferungen an die dortige Flugzeugindustrie verbieten. Das Aviadvigatel PD-8, das auch die neue Version des Superjets antreiben soll, könnte künftig auch die Be-200 antrieben, allerdings ist es noch nicht startklar.

Mehr zum Thema

Beriev Be-200: Russland will neue Exemplare.

Russland will sechs neue Beriev Be-200 bauen

Beriev Be-200 in der Türkei abgestürzt

Beriev Be-200 in der Türkei abgestürzt

Superjet: Russlands Regionalflieger verkauft sich aktuell schlecht.

Superjet 100 verliert Europa-Zulassung, MS-21 bekommt keine

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack