Superjet 100: Sechs ergänzen die Transaero-Flotte.

Transaero kauft Superjets und A380

Die russische Fluggesellschaft ordert neue Flieger. Beide Bestellungen haben Symbolcharakter.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Transaero will mit seiner neusten Bestellung auch ein Zeichen setzen. Die russische Airline hat sechs Sukhoi Superjets 100 im Wert von rund 212 Millionen Dollar bestellt. Auf zehn weitere sicherte sie sich Optionen. Wenn aus diesen definitive Bestellungen werden, ist das Geschäft insgesamt rund 566 Millionen Dollar wert, erklärt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Symbolträchtig ist die feste Bestellung, die Sukhoi und Transaero am Economic Forum in Sankt Petersburg unterzeichneten auch, weil der Ruf des Fliegers erst kürzlich ziemlich gelitten hat. Nach dem tödlichen Absturz eines Superjets bei einem Demonstrationsflug nahe Jakarta in Indonesien, trauen nicht mehr alle der russischen Technik. Einige asiatiasche Airlines erklärten nach dem Unfall, man lege die Bestellungen auf Eis, bis die genauen Umstände geklärt sind.

Doch in Russland vertraut man weiter in den Jet: «Transaero sieht es als ihre Aufgabe an, die Flugzeugherstellung im Land zu unterstützen», erklärt Firmenchefin Olga Pleschakowa anlässlich der Unterzeichnung. Feste Bestellungen wie die für die sechs Superjets seien dafür essentiell. Der Flieger sei außerdem der modernste russische Jet und sehr wettbewerbsfähig. «Mit den Modellen seiner Klasse kann er ohne weiteres mithalten.» Nun soll der Superjet von Sukhoi der Airline dazu verhelfen, ein gut funktionierendes und rentables Regionalnetz aufzubauen. Zwischen 2015 und 2017 sollen die Flieger die Flotte ergänzen. Sie werden in einer zwei-Klassen-Konfiguration mit insgesamt 90 Plätzen fliegen - acht in der Business- und 82 in der Economy Class.

Vier Airbus-Superjumbos

Doch nicht nur mit der Sukhoi-Bestellung machte Transaero von sich reden. Als erster russischer Anbieter überhaupt unterzeichnete die Fluglinie auch den Vertrag über eine feste Bestellung von vier Airbus-A380-Superjumbos. Bereits im letzten Oktober hatte Olga Pleschakowa eine Absichtserklärung zur Übernahme der Riesenflieger unterschrieben. Nun hat die private Fluggesellschaft auch die Finanzierung in trockenen Tüchern. 1,7 Milliarden Dollar kosten die Superjumbos die Fluggesellschaft, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Auslieferung soll 2015 beginnen. Der Superjumbo wird dann auf den Strecken nach Asien, Zentralamerika und Europa unterwegs sein. Schon im April hatte Pleschakowa erklärt, dass der A380 die B747 der Airline ersetzen soll.

Transaero wird den doppelstöckigen Jet voll packen. 700 Passagiere werden im A380 von Transaero in drei Klassen Platz finden - so viel wie sonst bei keiner anderen Airline. Das sei kein Problem, da die Sitze komfortabler und breiter seien als in anderen vergleichbaren Fliegern, sagt Airbus dazu. Damit wird Transaero zum A380-Rekordhalter. Zum Vergleich: Air France bietet im A380 538 Plätze, Lufthansa 526 oder Emirates 517. Die zweitgrößte Fluggesellschaft Russlands hob 1991 zum ersten Mal ab. Die 86 Transaero-Flugzeuge fliegen an insgesamt mehr als 130 Destinationen auf der ganzen Welt.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies