Superjet 100: Sechs ergänzen die Transaero-Flotte.

Transaero kauft Superjets und A380

Die russische Fluggesellschaft ordert neue Flieger. Beide Bestellungen haben Symbolcharakter.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Transaero will mit seiner neusten Bestellung auch ein Zeichen setzen. Die russische Airline hat sechs Sukhoi Superjets 100 im Wert von rund 212 Millionen Dollar bestellt. Auf zehn weitere sicherte sie sich Optionen. Wenn aus diesen definitive Bestellungen werden, ist das Geschäft insgesamt rund 566 Millionen Dollar wert, erklärt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Symbolträchtig ist die feste Bestellung, die Sukhoi und Transaero am Economic Forum in Sankt Petersburg unterzeichneten auch, weil der Ruf des Fliegers erst kürzlich ziemlich gelitten hat. Nach dem tödlichen Absturz eines Superjets bei einem Demonstrationsflug nahe Jakarta in Indonesien, trauen nicht mehr alle der russischen Technik. Einige asiatiasche Airlines erklärten nach dem Unfall, man lege die Bestellungen auf Eis, bis die genauen Umstände geklärt sind.

Doch in Russland vertraut man weiter in den Jet: «Transaero sieht es als ihre Aufgabe an, die Flugzeugherstellung im Land zu unterstützen», erklärt Firmenchefin Olga Pleschakowa anlässlich der Unterzeichnung. Feste Bestellungen wie die für die sechs Superjets seien dafür essentiell. Der Flieger sei außerdem der modernste russische Jet und sehr wettbewerbsfähig. «Mit den Modellen seiner Klasse kann er ohne weiteres mithalten.» Nun soll der Superjet von Sukhoi der Airline dazu verhelfen, ein gut funktionierendes und rentables Regionalnetz aufzubauen. Zwischen 2015 und 2017 sollen die Flieger die Flotte ergänzen. Sie werden in einer zwei-Klassen-Konfiguration mit insgesamt 90 Plätzen fliegen - acht in der Business- und 82 in der Economy Class.

Vier Airbus-Superjumbos

Doch nicht nur mit der Sukhoi-Bestellung machte Transaero von sich reden. Als erster russischer Anbieter überhaupt unterzeichnete die Fluglinie auch den Vertrag über eine feste Bestellung von vier Airbus-A380-Superjumbos. Bereits im letzten Oktober hatte Olga Pleschakowa eine Absichtserklärung zur Übernahme der Riesenflieger unterschrieben. Nun hat die private Fluggesellschaft auch die Finanzierung in trockenen Tüchern. 1,7 Milliarden Dollar kosten die Superjumbos die Fluggesellschaft, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Auslieferung soll 2015 beginnen. Der Superjumbo wird dann auf den Strecken nach Asien, Zentralamerika und Europa unterwegs sein. Schon im April hatte Pleschakowa erklärt, dass der A380 die B747 der Airline ersetzen soll.

Transaero wird den doppelstöckigen Jet voll packen. 700 Passagiere werden im A380 von Transaero in drei Klassen Platz finden - so viel wie sonst bei keiner anderen Airline. Das sei kein Problem, da die Sitze komfortabler und breiter seien als in anderen vergleichbaren Fliegern, sagt Airbus dazu. Damit wird Transaero zum A380-Rekordhalter. Zum Vergleich: Air France bietet im A380 538 Plätze, Lufthansa 526 oder Emirates 517. Die zweitgrößte Fluggesellschaft Russlands hob 1991 zum ersten Mal ab. Die 86 Transaero-Flugzeuge fliegen an insgesamt mehr als 130 Destinationen auf der ganzen Welt.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies