Hauptstadt Pjöngjang: Hier reiste die russische Touristengruppe auch hin.

TourismusförderungRussland bietet wieder Charterflüge nach Nordkorea an

Die beiden isolierten Staaten wollen den Tourismus fördern und vermehrt Charterflüge anbieten. Erste Tests haben Russland und Nordkorea bereits durchgeführt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Mit vielen anderen Ländern läuft es für Russland gerade nicht gut. Seit dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 herrschen weitreichende Überflugverbote für russische Airlines, Ersatzteillieferungen für Flugzeugwartung sind über offizielle Wege nicht möglich. Und auch touristische Ziele fallen in der Folge für Russinnen und Russen weg.

Ein Land, welches sich mit so etwas auch auskennt, ist Nordkorea. Die Diktatur ist seit Jahrzehnten isoliert. Doch die Beziehungen mit Russland sind aktuell wieder freundschaftlich. So sehr, dass die Länder beschlossen haben, den gegenseitigen touristischen Flugverkehr wieder in Schwung zu bringen.

Direkte Flugverbindungen geplant

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Ria Novosti berichtet, haben Delegationen Russlands und Nordkoreas in Moskau Gespräche über direkte Flugverbindungen zwischen den Ländern geführt. Beide Seiten seien bereit, Charterflüge für Touristengruppen wieder aufzunehmen, erklärte der russische Umweltminister Alexander Koslov.

«Das Thema wurde erörtert und Russland und die DVRK sind bereit, wieder Luftverkehrsverbindungen aufzunehmen. Es werden Touristenströme gebildet und Charterflüge aufgenommen», so der Minister. DVRK steht für die Eigenbezeichnung Demokratischen Volksrepublik Korea. Koslov fügte hinzu, dass es derzeit um die Wiederaufnahme von Charterflügen geht, nicht um Linienverbindungen. Die gibt es seit Ende August allerdings von Nordkoreas Nationalairline Air Koryo. Sie fliegt zwei Mal pro Woche zwischen Pjöngjang und Vladivostok.

Testflüge fanden statt

Drei Charterflüge hätten bereits versuchsweise stattgefunden, heißt es vom Minister. Am 9. Februar war die erste Touristengruppe aus Russland nach einer vierjährigen Pause nach Nordkorea gereist. Sie Gäste besuchten die Hauptstadt Pjöngjang und den nordkoreanischen Skiort Masikryon.

Die nordkoreanische Delegation traf am 27. März in Moskau ein, um sich mehrere Tage in Russland aufzuhalten. Bereits letztes Jahr hatte der russische Außenminister den Wunsch geäußert, dass Russen vermehrt nach Nordkorea reisen sollten. Diktator Kim Jong Un besichtigte im Herbst 2023 bei einem Besuch in Russland die Produktion des Superjet 100.

Mehr zum Thema

Pjöngjang: Aeroflot soll in die nordkoreanischeHauptstadt fliegen.

Russland will, dass Aeroflot und Co. nach Nordkorea fliegen

Kim Jong Un in der Fabrik in Komsomolsk am Amur: Interesse an neuen Flugzeuge.

Schielt Air Koryo auf den Superjet 100?

Tupolev Tu-204 von Air Koryo: Wieder international unterwegs.

Air Koryo sagt ersten internationalen Flug nach der Pandemie abrupt ab

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack