Werbemotiv von Azur Air: Die Planer der AIrline müssen aktuell kreativ sein.

Azur AirDie russische Karibik-Luftbrücke via Agadir

Noch immer sind mehrere Tausend Russinnen und Russen in der Dominikanischen Republik gestrandet. Azur fliegt sie aus - via Agadir. Die Wahl des Flughafens hat einen guten Grund.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Am Montag wählte eine Boeing 767 von Azur Air einen großen Umweg, um aus der Dominikanischen Republik zurück nach Russland zu fliegen. Sie landete in Agadir zwischen. Noch immer sind aber mehrere Tausend Russinnen und Russen auf der Karibikinsel gestrandet.

Deshalb versucht Azur Air derzeit nach Russland zurückzuholen - ohne Gefahr zu laufen, dass ihre Flugzeuge beschlagnahmt werden. Am Mittwochnachmittag (9. März) waren zwei Boeing 767-300 des russischen Ferienfliegers auf dem Weg von Punta Cana nach Russland. Beide stoppten auf ihrem Weg in Agadir.

Russland nicht verurteilt

Gleichzeitig machte sich eine aus Moskau kommende Boeing 767 von der Stadt im Süden Marokkos auf den Weg nach Punta Cana. Die eingesetzten Flieger tragen entweder russische oder bermudische Kennzeichen. Zum Teil gehören sie Azur selbst, zum Teil sind sie geleast.

Dass die russische Fluggesellschaft Agadir wählt, ist kein Zufall. Marokko hat seinen Luftraum nicht gesperrt. Zudem war das Königreich in der Uno-Vollversammlung eines jener 35 Länder, die sich der Stimme enthielten haben, als es darum ging den Einmarsch Russlands in der Ukraine zu verurteilen und einen sofortigen Truppenabzug zu fordern.

Mehr zum Thema

Boeing 767 von Azur Air: Dieses Mal wurde sie nicht mit einer Wasserfontäne begrüßt.

Die Odyssee einer Boeing 767 auf dem Heimweg nach Russland

Airbus A330 von Aeroflot in Genf: Ein Bild der Vergangenheit.

Aeroflot hat sich ins Inland zurückgezogen

Airbus-Jet von Aeroflot: In Europa geleasten Fliegern droht der Abzug.

Russland prüft Verstaatlichung von Aeroflot-Jets

ticker-eurowings

Eurowings baut Marokko-Flüge kräftig aus

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca