Superjet 100: Bald im Dienst für Royal Air Maroc.

Royal Air Maroc testet Superjet

Die marokkanische Fluglinie fliegt seit Kurzem mit dem russischen Passagierjet. Royal Air Maroc testet den Superjet auf Strecken nach München und Berlin.

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Schon am 19. Dezember wurde der Superjet 100 von Moskau über Podgorica in Montenegro nach Casablanca überführt. Dort ist der Flieger der russischen Moskovia Airlines nun im Wet Lease für Marokkos Nationalairline Royal Air Maroc im Einsatz. Zunächst wurde der russische Passagierflieger offenbar nur für die Wintersaison angemietet. Er fliegt nun auf den Strecken zwischen Casablanca und Berlin, Kopenhagen und München.

Doch bei der Wintersaison könnte es nicht bleiben. Denn die Fluggesellschaft ist auf der Suche nach neuen Kurz- und Mittelstreckenfliegern. 12 bis 14 Flugzeuge mit rund 100 Sitzplätzen sucht Royal Air Maroc für die Modernisierung ihrer Flotte. Ursprünglich waren Jets von Embraer oder Bombardier im Rennen. Doch seit Juli ist offenbar auch der russische Jet ein ernsthafter Kandidat.

Druck auf Embraer und Bombardier

Der Test durch Wet Leasing ist nicht der erste, den Royal Air Maroc durchführt. Auch die Embraer 190 hatte man auf Herz und Nieren getestet – und auf denselben Routen. So hofft man bei der Fluggesellschaft, eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen. Ob der aktuelle Versuch bedeutet, dass die Embraer es nicht in Royal Air Marocs Auswahl geschafft hat, ist noch nicht klar. Der Druck auf die Mitbewerber dürfte sich auf jeden Fall erhöhen.

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