Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Übernahme von AeroflotRossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Aeroflot flottet ihre Superjet 100 nach und nach aus. Bis zum Jahresende will Tochter Rossiya Airlines bereits 66 der russischen Regionalflieger übernommen haben

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im Vergleich zu vielen Konkurrenten schlug sich die Aeroflot-Gruppe im Corona-Jahr 2020 fast schon gut. Sie zählte 30,2 Millionen Passagiere und damit 50,3 Prozent weniger im Vorjahr. Im Durchschnitt verloren die Fluggesellschaften der Welt zwei Drittel ihrer Passagiere. Dennoch reagierte man auch in Moskau auf die Covid-19-Pandemie und stellt sich neu auf.

Der vergangenen Sommer angekündigte Umbau der Gruppe sieht unter anderem vor, dass sich die Aeroflot-Tochter Rossiya Airlines zukünftig auf den Inlandsmarkt konzentriert. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, wird sie alle Superjet 100 von Aeroflot übernehmen. 17 Flugzeuge stehen inzwischen bereits bei ihr im Einsatz.

Sergiev Posad, Gelendzhik, Komsomolsk-on-Amur…

Seit Übernahme des ersten Superjets im November 2020 vergeht fast keine Woche, wo nicht ein weiteres Exemplar zur Flotte stößt. Und in diesem Tempo soll es weiter gehen. Im Dezember hatte Rossiya Airlines die Übernahme von bis zu 44 Exemplaren bis zum Sommer 2021 angekündigt. Inzwischen bestätigt das Unternehmen, dass bis Jahresende insgesamt 66 der russischen Regionaljets übernommen werden sollen.

Benannt werden sie alle nach einer russischen Stadt. Sie heißen daher Sergiev Posad, Gelendzhik oder auch Komsomolsk-on-Amur. «Die Superjet 100, die die Namen russischer Städte erhalten und auf regionalen Routen fliegen, werden den Passagieren von Rossiya von unserem riesigen Land erzählen, von seiner Vergangenheit und Gegenwart, der Industrie, dem Volkshandwerk und dem touristischen Potenzial verschiedener Regionen».

Neue Lackierung in Ulyanovsk und Bratislava

Um die zügige Übernahme weiterer Superjets garantieren zu können, werden die Maschinen nicht nur bei Spektr-Avia in Ulyanovsk umlackiert. Sie werden auch ins slowakische Bratislava ausgeflogen, um dort bei Satys die Farben von Rossiya Airlines zu erhalten. Seit dem 20. Dezember  wurden bereits vier Superjet 100 bearbeitet.

Mehr zum Thema

Rossiya startet am 1. Januar mit Superjet 100

Rossiya startet am 1. Januar mit Superjet 100

Airbus A320 von Aeroflot: Der Umbau wird umfassend.

Aeroflot soll reine Airbus-Fluglinie werden

Rossiya Airlines will zehn Superjet 100 bis zum Ende des Jahres

Rossiya Airlines will zehn Superjet 100 bis zum Ende des Jahres

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies