Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Übernahme von AeroflotRossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Aeroflot flottet ihre Superjet 100 nach und nach aus. Bis zum Jahresende will Tochter Rossiya Airlines bereits 66 der russischen Regionalflieger übernommen haben

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Im Vergleich zu vielen Konkurrenten schlug sich die Aeroflot-Gruppe im Corona-Jahr 2020 fast schon gut. Sie zählte 30,2 Millionen Passagiere und damit 50,3 Prozent weniger im Vorjahr. Im Durchschnitt verloren die Fluggesellschaften der Welt zwei Drittel ihrer Passagiere. Dennoch reagierte man auch in Moskau auf die Covid-19-Pandemie und stellt sich neu auf.

Der vergangenen Sommer angekündigte Umbau der Gruppe sieht unter anderem vor, dass sich die Aeroflot-Tochter Rossiya Airlines zukünftig auf den Inlandsmarkt konzentriert. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, wird sie alle Superjet 100 von Aeroflot übernehmen. 17 Flugzeuge stehen inzwischen bereits bei ihr im Einsatz.

Sergiev Posad, Gelendzhik, Komsomolsk-on-Amur…

Seit Übernahme des ersten Superjets im November 2020 vergeht fast keine Woche, wo nicht ein weiteres Exemplar zur Flotte stößt. Und in diesem Tempo soll es weiter gehen. Im Dezember hatte Rossiya Airlines die Übernahme von bis zu 44 Exemplaren bis zum Sommer 2021 angekündigt. Inzwischen bestätigt das Unternehmen, dass bis Jahresende insgesamt 66 der russischen Regionaljets übernommen werden sollen.

Benannt werden sie alle nach einer russischen Stadt. Sie heißen daher Sergiev Posad, Gelendzhik oder auch Komsomolsk-on-Amur. «Die Superjet 100, die die Namen russischer Städte erhalten und auf regionalen Routen fliegen, werden den Passagieren von Rossiya von unserem riesigen Land erzählen, von seiner Vergangenheit und Gegenwart, der Industrie, dem Volkshandwerk und dem touristischen Potenzial verschiedener Regionen».

Neue Lackierung in Ulyanovsk und Bratislava

Um die zügige Übernahme weiterer Superjets garantieren zu können, werden die Maschinen nicht nur bei Spektr-Avia in Ulyanovsk umlackiert. Sie werden auch ins slowakische Bratislava ausgeflogen, um dort bei Satys die Farben von Rossiya Airlines zu erhalten. Seit dem 20. Dezember  wurden bereits vier Superjet 100 bearbeitet.

Mehr zum Thema

Rossiya startet am 1. Januar mit Superjet 100

Rossiya startet am 1. Januar mit Superjet 100

Airbus A320 von Aeroflot: Der Umbau wird umfassend.

Aeroflot soll reine Airbus-Fluglinie werden

Rossiya Airlines will zehn Superjet 100 bis zum Ende des Jahres

Rossiya Airlines will zehn Superjet 100 bis zum Ende des Jahres

Bombardier Global 6000 von Swiss Private Jet: Landete plötzlich in Russland.

Schweizer Bombardier Global 6000 fliegt nach Umweg über Oman mit russischem Kennzeichen

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin