Raumfähre von Virgin: Nun will Richard Branson das Fliegen revolutionieren.

Branson will Super-Concorde bauen

Virgin-Chef Richard Branson hat nach Weltraumflügen ein neues Ziel. Er will einen Überschall-Passagierjet bauen, der neun Mal schneller fliegt als die Concorde.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Vor zehneinhalb Jahren war Schluss. Zum letzten Mal flog damals eine Concorde mit Passagieren über den Atlantik. Nach dem fatalen Unfall in Gonesse bei Paris im Jahr 2000 wurden die eleganten Jets nach und nach aus dem Verkehr gezogen. Mit Flug BA002 von British Airways von New York JFK nach London Heathrow am 24. Oktober 2003 endete die Ära endgültig. 27 Jahre lang hatte die Concorde Reisende mit Überschallgeschwindigkeit transportiert.

Wenn es nach Richard Branson geht, soll diese Ära wiederbelebt werden. «Nachdem wir das Weltraum-Programm erledigt haben, werden wir Überschallflugzeuge bauen», so der Gründer von Virgin Atlantic und Virgin Galactic bei einem Interview mit dem TV-Sender CNBC. Die Jets würden einst «viel, viel schneller fliegen als einst die Concorde», so Branson weiter. Der europäische Überschalljet erreichte Mach 2,23 oder 2405 Stundenkilometer. Den schnellsten Flug zwischen London und New York absolvierte die Concorde in 2:52 Stunden.

Noch zu meinen Lebzeiten

Branson will nun mehr. Ein Flug von New York nach Tokio solle weniger als eine Stunde dauern, so der Unternehmer. «Wenn wir es richtig hinkriegen.» Die Flüge würden orbital durchgeführt und 30'000 Stundenkilometer schnell unterwegs sein. Wann seine Vision war werde, wurde der 63-Jährige gefragt. «Ich hoffe noch zu meinen Lebzeiten». Das sei machbar, so Branson.

Mehr zum Thema

Richard Branson auf dem ersten Flug: Es ging einiges schief.

«So wackelig, jeder Flug könnte ihr letzter sein»

Der ukrainische Unternehmer und Politiker David Arakhamia mit Richard Branson am Flughafen Hostomel: Dort ließ sich ...

Hilft Richard Branson beim Bau der neuen Antonov An-225?

Pilot und Flieger von Pobeda: Ist die Airline bald zumindest teilweise in Richard Bransons Händen?

Liebäugelt Richard Branson mit Pobeda?

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies