Pilot und Flieger von Pobeda: Ist die Airline bald zumindest teilweise in Richard Bransons Händen?

Gründer von VirginLiebäugelt Richard Branson mit Pobeda?

Der britische Milliardär und Virgin-Gründer könnte offenbar bei der Aeroflot-Tochter einsteigen. Über eine Teilprivatisierung denkt das Management schon eine Weile nach.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich gehört Pobeda zu 100 Prozent Aeroflot. Doch es ist nicht klar, ob das so bleibt. Bereits im Sommer hat Geschäftsführer Vitaly Savelyev laut darüber nachgedacht, 25 Prozent der russischen Billigfluggesellschaft an die Börse zu bringen. Die Teilprivatisierung und Entkoppelung von der Mutter soll den Wettbewerb im russischen Markt ankurbeln.

Und nun gibt es offenbar einen ziemlich prominenten Interessenten, der einen Viertel der Fluglinie kaufen will: Wie das russische Staatsfernsehen meldet, erwägt Richard Branson, bei der Fluggesellschaft einzusteigen. Das Blatt beruft sich auf eine dem britischen Milliardär und Virgin-Gründer nahe stehende Quelle. Ein solches Geschäft, so die Quelle, werde derzeit geprüft, doch es sei noch zu früh, Details zu diskutieren.

Seit fünf Jahren auf dem Markt

Ein solches Geschäft, so die Quelle, werde derzeit geprüft, doch es sei noch zu früh, Details zu diskutieren. Gegründet wurde Pobeda Ende 2014 als Nachfolgerin der Fluggesellschaft Dobrolet, die ihre Flüge im August 2014 wegen des Russland-Embargos einstellen musste. Der Name bedeutet Sieg.

Mehr zum Thema

Der dritte Prototyp der Irkut MS-21: Das Modell ist bei Pobeda im Gespräch.

Pobeda soll Boeing 737 Max fallen lassen

Boeing 737-800 von Pobeda: Schrumpft die Flotte zwangsweise?

So schnell wächst der Billigflieger Pobeda

Boeing 777 von Aeroflot: Die Fluglinie will auf der Langstrecke kräftig Kunden hinzugewinnen.

Aeroflot plant Verdoppelung der Passagierzahlen

Richard Branson auf dem ersten Flug: Es ging einiges schief.

«So wackelig, jeder Flug könnte ihr letzter sein»

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier