A380 von Malaysia Airlines: Beim Service soll Emirates das Vorbild sein.

Staatlicher RettungsplanMalaysia Airlines will Ikone werden

Malaysias Nationalairline steckt nach MH370 und MH17 tief in der Krise. Ein Zwölf-Punkte-Plan soll Malaysia Airlines nun wieder erfolgreich machen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schlechte Auslastung, massive Verluste, Stellenstreichungen – bei Malaysia Airlines läuft es gerade alles andere als rund. Doch die Fluggesellschaft gibt nicht auf. Der Staatsfonds Khazanah Nasional als Eigentümer hat nun angekündigt, dass Malaysia Airlines schon innerhalb von drei Jahren wieder profitabel werden soll. Um das zu schaffen, haben die Manager einen Zwölf-Punkte-Plan entwickelt. Der Titel: «Eine nationale Ikone wieder aufbauen».

Eine neue Firma soll Malaysia Airlines betreiben, von der alten Airline und ihrem Ruf soll nichts mehr übrig bleiben. In der Branche geht man davon aus, dass auch der Name verschwinden wird. Malaysia Airlines geht von der Börse, und das noch bis Ende des Jahres. Auch massive Finanzspritzen von mehreren hundert Millionen Dollar gehören zum Plan dazu, um den Rückzug von der Börse zu finanzieren.

Mehr Stellenstreichungen?

Auch mehr Stellenstreichungen könnten anstehen. Man spricht von einer «Richtigstellung» der Anzahl der Mitarbeiter. Nach den bereits bekannt gegebenen Streichungen von 6000 der 20'000 Stellen arbeiten noch 14'000 Menschen für Malaysia Airlines. Auch das Streckennetz werde man Blick auf mehr Effizienz überarbeiten.

Ab Juli 2015 soll ein neuer Geschäftsführer dem Unternehmen vorstehen. Auch sonst stehen «signifikante Änderungen in den Führungsetagen an.» Auch Integrität und Sicherheit so wie Kommunikation werde man überarbeiten. So plant Malaysia etwa ein Ethik-Kommitee. Das hätte sie erst gerade ziemlich dringend gebraucht. Dieser Tage ereilt die Fluglinie ein Shitstorm, weil eine ihrer Kampagnen «The Ultimate Bucket List» heißt.

Makabre Kampagne

«Kicking the Bucket» heißt in etwa «den Löffel abgeben» –eine Bucket List ist eine Auflistung der Dinge, die man getan haben will, bevor man das Zeitliche segnet. Angesichts der beiden tödlichen Flugzeugunglücke von Flug MH17 und MH370 wirkt der Aufruf von Malaysia Airlines daher ziemlich makaber.

Das Center for Aviation hat alle 12 Punkte hier im Wortlaut aufgelistet.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack