Flieger von Austrian Airlines: Wer oft drin sitzt, kann jetzt eine Zehnerkarte kaufen.

Millionenraub in TiranaRäuber überfallen A320 von Austrian Airlines

Ein Airbus A320 von Austrian Airlines wurde am Flughafen der albanischen Hauptstadt Tirana überfallen. Die Täter erbeuteten mehrere Millionen an Bargeld.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flug OS848 hatte am Dienstag (9. April) reichlich Verspätung. Der Airbus A320 von Austrian Airlines hob erst drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit am Aeroporti Nënë Tereza von Tirana Richtung Wien ab. Schuld waren aber weder eine technische Panne noch zu spät zugestiegen Passagiere. Das Flugzeug war vor dem Start überfallen worden.

Als die Maschine von Austrian Airlines beladen wurde, rannten plötzlich drei maskierte Männer auf sie zu. Sie befahlen den Arbeitern auf dem Vorfeld, sich auf den Boden zu legen. Dann holten sie Säcke mit Bargeld aus dem Laderaum des A320,  wie die Zeitung Tirana Times berichtet. Zuvor hatte eine Sicherheitsfirma das Geld zum Flieger gebracht.

Zwischen 2 und 10 Millionen Euro

Die Beute wurde nicht genau beziffert. Sie beträgt laut verschiedenen Medienberichten zwischen 2 und 10 Millionen Euro. Das Bargeld gehörte Filialen ausländischer Banken in Albanien, die es zur Aufbewahrung nach Wien schickten. Die albanische Nationalbank nimmt von ihnen keine Einlagen an.

Zugang aufs Vorfeld haben sich die Räuber laut der italienischen Zeitung Corriere della Sera verschafft, indem sie sich als Mitarbeiter des Zolls ausgegeben haben. Einer der Räuber befindet sich offenbar weiterhin auf der Flucht. Ein anderer wurde bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen. Bei ihm wurden eine automatische Schusswaffe mit Munition und eine Granate gefunden.

Austrian Airlines ergreift Sofortmaßnahmen

Der Flieger mit der Kennung OE-LBY wurde nicht beschädigt, auch wenn laut einigen Medienberichten Schüsse gefallen sein sollen. Die Maschine landete mit rund zweieinhalb Stunden Verspätung um 19:21 Uhr in Wien. Wie Austrian Airlines gegenüber dem österreichischen Fernehen sagte, habe man als Sofortmaßnahme beschlossen, auf der betroffenen Strecke erst einmal keine Wertfracht mehr zu transportieren.

Mehr zum Thema

MD-11 von Lufthansa Cargo: Unklar ist, weshalb das Geld in Campinas ausgeladen wurde.

Gangster rauben 5-Millionen-Fracht von Lufthansa Cargo

Fokker 100 von Helvetic Airways: Wertvolle Fracht geladen.

Gangster überfallen Schweizer Jet

Fracht vor Swiss-Maschine: Der Container war unbeschädigt.

1,2 Millionen aus Swiss-Jet geraubt

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies