Qatar Airways: Die Golfairline hat beschlossen ihre F<a href="https://www.aerotelegraph.com/qatar-airways-laesst-fuenf-airbus-a380-fuer-immer-am-boden">lotte an Superjumbos von zehn auf fünf Exemplare zu halbieren</a>.

Leichter, sparsamerQatar Airways wünscht sich besseren A380

Die Optionen auf Airbus A380 will Qatar Airways nicht einlösen. Der Flieger sei zu schwer, kritisiert Chef Akbar Al Baker. Selbst eine Neo-Version will er nicht sicher kaufen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon im kommenden Monat erhält Qatar Airways den letzten der zehn fest bestellten Airbus A380. Eigentlich hält die Fluglinie noch Optionen auf drei weitere Superjumbos. Doch die will sie nicht einlösen. Derzeit habe man daran kein Interesse, so Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker bei einem Gespräch mit Journalisten in Berlin.

«Natürlich halten wir uns immer eine Tür offen für den Fall, dass sich die Umstände ändern», so der Qatar-Chef. Ein Satz, der Airbus eigentlich Hoffnung geben könnte. Doch Al Baker fügt an: «In seiner aktuellen Ausführung ist der A380 für uns nicht interessant.» Der Superjumbo sei schlicht zu schwer. «Er braucht eine ganze Reihe an Anpassungen. Vor allem müssen die Triebwerke weniger Treibstoff verbrennen», so Al Baker.

«Weiß nicht, ob das genug ist»

Tatsächlich arbeitet Airbus bereits an einem A380, der sparsamer ist als bisherige Versionen. In der Kabine und am Flugzeug selbst hat der Hersteller Anpassungen vorgenommen, welche die Sparsamkeit erhöhen und es den Fluggesellschaften ermöglichen, noch mehr Passagiere zu befördern. «Airbus überlegt außerdem, wie man die Triebwerke so ändern kann, dass der Treibstoffverbrauch sinkt», so Al Baker. «Aber ich weiß nicht, ob das genug ist.»

Das alles klingt ganz danach, als wolle der katarische Unternehmer lieber einen A380 Neo als einen A380 Plus. Er wäre nicht der erste, der die Forderung nach einem Superjumbo mit neuen Triebwerken und anderen Anpassungen äußert. Neo steht wie auch beim Airbus A320 für New Engine Option, also neue Triebwerksoption.

Ist selbst der Neo nicht genug?

Doch einem Neo - zumindest vorerst – hat Airbus eine Absage erteilt. Die aktuellen Anpassungen, so denkt man in Toulouse, würden reichen. Al Baker sieht das anders. Und selbst wenn es noch eine neue Triebwerksoption geben sollte, ist er nicht sicher, dass das reichen würde, um den A380 zu retten. «Selbst beim Neo müssen wir erstmal sehen, was wirklich machbar ist», sagt der Manager.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack