Die neuen Economy-Sitze von Qatar Airways: Sie haben einen großen Tisch unten, einen kleinen oben.

Neue Sitze, neues EssenQatar Airways upgradet die Economy Class

Die Fluggesellschaft aus Katar stellt einen neuen Economy-Sitz vor. Zunächst wird dieser aber nur in wenige Flieger eingebaut.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ein Wettrüsten zwischen Airlines findet derzeit in erste Linie vorne in der Kabine statt. Dort erwirtschaften Fluggesellschaften in Business und First Class die höchsten Margen. Die meisten Passagiere müssen jedoch mit einem Platz weiter hinten im Flieger vorliebnehmen. Bei Qatar Airways erhalten diese Fluggäste nun ein Upgrade. Die Fluglinie stellt bei der Tourismusmesse ITB in Berlin ihren neuen Sitz für Economy-Passagiere vor.

Qatar-Airways-Geschäftsführer Akbar al Baker fasst in deutlichen Worten zusammen, was die Vorteil des neuen Sitzes sind: «Passagiere werden nicht genervt von den Mitreisenden um sie herum sein.» Jeder Fluggast hätte einen «garantierten Raum» um sich, in den niemand sonst eindringen könne. Der neue Sitz lässt sich um 19 Zoll oder gut 48 Zentimeter zurückstellen – dass dies die Reisenden nicht stört, liegt daran, dass er sich in einer Art Schale befindet, wie es auch oft bei Business-Class-Sitzen der Fall ist.

Besseres Bordprodukt

Es wird zwei Tische geben, einen größeren für die Mahlzeiten und einen kleineren für Getränke und Snacks. Die Bildschirme sollen 13,3 Zoll groß sein, die Sitze sind zudem mit einem USB-Port ausgestattet, an dem man seine Geräte laden kann. Das Internet soll deutlich schneller werden und «in jeder Flughöhe» verfügbar sein, so Al Baker. Zunächst wird der Sitz in die A321 Neo von Qatar Airways eingebaut, danach soll nach und nach der Rest der Flotte flogen. Doch das werde eine ganze Weile dauern, sagt Al Baker. Eine genaue Frist nennt er nicht, doch spricht von fünf bis acht Jahren, bis das Produkt einheitlich ist.

In neue Airbus-Jets werde man die Neuheit aber einbauen, so Al Baker. Zusätzlich zum Sitz ändert Qatar Airways auch das Bordangebot in der Economy Class: Neben schnellerem Internet soll es ebenfalls mehr und bessere Speisen geben, sagt der Airline-Chef. Auch das Geschirr wird hochwertiger sein. Zudem will die Fluggesellschaft 80 Prozent recycelbare Produkte nutzen. Das neue Bordprodukt wird ab kommendem Monat verfügbar sein.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qatar Airways: Ausbau in Frankfurt.

Qatar Airways verabschiedet sich vom Airbus A380

Airbus A320 von Qatar Airways: Die Golfairline kann jetzt überall in Europa hin.

Qatar Airways hat nun freie Bahn in Europa

A Qatar Airways passenger A350

Qatar Airways bleibt vorläufig bei Oneworld

Blick aus dem Fenster: Discover Airlines fliegt mit AIrbus A330.

Das bietet Discover Airlines in der Economy Class

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack