Airbus A350 von Qatar Airways: Die Airline plant eine neue Business Class.

Billiger als EtihadQatar bringt Doppelbett in Business

Die Golfairline will Emirates und Etihad übertrumpfen. Qatar Airways baut ein Doppelbett in ihre Flieger – zum Businesstarif.

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Die Golfairlines bekämpfen nicht nur europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France oder British Airways. Sie werden sich zunehmend auch gegenseitig zur Konkurrenz. Etihad lancierte mit The Residence eine Art First Class Plus. Passagiere bekommen in der Mini-Suite des Airbus A380 ein eigenes kleines Schlafzimmer mit eigener Toilette, Dusche und Privatservice von einem Butler. Emirates profiliert sich mit Spitzenweinen, Kaviar und Duschen in ihrer First Class. Nun will Qatar Airways die beiden anderen Anbieter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übertrumpfen und so mehr gut zahlende Passagiere auf das eigene Streckennetz locken.

Die Golfairline aus Katar lanciert ab 2016 eine überarbeitete Businessclass. «Es wird ein in unserer Branche unerreichtes Produkt. Und wenn man so ein Produkt einführt, dann braucht man keine First Class mehr», sagte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker bei der Vorstellung des ersten A350 in Doha. Kernstück ist eine Art Kopie von The Residence. Qatar Airways baut in ihre Flugzeuge ein Doppelbett ein.

Qatar will Messlatte in der Branche höher legen

Einen Butler wird es bei Qatar aber nicht geben. Die Fluggesellschaft will anders bei den Reisenden punkten: «Wir werden ein Doppelbett anbieten – zum Business-Tarif», so Al Baker. Der neue Sitz wird speziell für Qatar entwickelt. Die Golfairline wird das Coypright darauf besitzen. Man werde damit die Messlatte in der Branche noch einmal höher legen, so Al Baker.

Qatar entscheid sich als eine von wenigen Fluggesellschaften schon früh, nur noch auf zwei Klassen zu setzen. Außer in den Airbus A380 führt sie nur noch eine Economy- und eine Businessklasse. Die Nachfrage nach First-Tickets sei ganz einfach zu gering, so die Begründung für den Entscheid im letzten Jahr. Im Schnitt habe man 40 Prozent der Sitze verkauft.

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