<strong>Qatar Airways:</strong> Kein anderer Airline-Chef hat den A380 so hart und stetig kritisiert wie Akbar Al Baker von Qatar Airways. Dennoch reaktivierte die Airline den Superjumbo nach einer Pandemie-Pause - <a href="https://www.aerotelegraph.com/in-neun-wochen-fliegt-qatar-airways-wieder-mit-airbus-a380">und verwies auf ihre aktuellen A350-Probleme</a>. Von diesen wird wohl auch die Zukunft des A380 bei der Fluglinie aus Katar abhängen. Aktuell sind acht der zehn A380 von von Qatar Airways aktiv.

Nach CoronaQatar Airways lässt fünf Airbus A380 für immer am Boden

Jetzt ist klar: Die Golfairline wird nach der Krise nicht mehr alle ihr Superjumbos einsetzen. Nur noch fünf Airbus A380 werden künftig bei Qatar Airways fliegen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

So richtig zufrieden war Qatar Airways mit dem Airbus A380 schon länger nicht mehr. Er sei zu schwer und brauche eine ganze Reihe von Anpassungen - vor allem sparsamere Triebwerke. Dies erklärte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker vor zwei Jahren. Und darum übte die Golfairline ihre Option für weitere Superjumbos nicht aus.

Ein Jahr später hieß es dann aus Doha: Wenn sie zehn Jahre alt seien, werde man die Airbus A380 definitiv außer Betrieb stellen. Das erste Exemplar hatte Qatar Airways 2014 in die Flotte aufgenommen, das zehnte und letzte 2018. Und in der Corona-Krise erklärte Al Baker dann, vielleicht würden die zehn als Folge des Nachfrageeinbruchs geparkten Superjumbos nie wieder zurückkehren.

Einzige Flugzeuge mit First Class

Jetzt scheint eine Entscheidung gefallen zu sein. Bei einer digitalen Branchenkonferenz zog Al Baker am Mittwoch (13. Januar) wieder ziemlich heftig über den XL-Flieger her. Er sei in Bezug auf Umweltbilanz und Effizienz das schlimmste Flugzeug am Himmel, so der Chef von Qatar Airways gemäß dem Portal Simple Flying. Deshalb plant er auch, nach der Pandemie nicht mehr alle Exemplare in Betrieb zu nehmen. Wenn man sie wieder einsetze, würden nur noch fünf Airbus A380 fliegen, so Al Baker.

Qatar Airways besitzt zehn Airbus A380. Sie wurden vor der Corona-Krise auf den Flügen von Doha nach Bangkok, Frankfurt, Guangzhou, London, Melbourne, Paris, Perth und Sydney eingesetzt. Es sind die einzigen Flugzeuge der Golfairline, die eine First Class aufweisen (8 Plätze). Daneben bietet sie in den Zweistöckern 48 Business- und 461 Economy-Sitze an.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qatar: Hat der Superjumbo in Katar noch eine Zukunft?

A380 von Qatar Airways kehren «vielleicht nie» zurück

Flieger von Qatar Airways: Die Fluglinie brauchte Hilfe vom Staat.

Staat stützt Qatar Airways mit 1,7 Milliarden

Airbus A350 von Qatar Airways: Bald wieder mehr unterwegs.

Qatar baut in Deutschland, Österreich und Schweiz aus

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin