Flieger von Qatar Airways: Die Fluglinie brauchte Hilfe vom Staat.

Corona-KriseStaat stützt Qatar Airways mit 1,7 Milliarden

Die Golfairline reduziert ihren Betriebsverlust. Aber Sonderfaktoren wie die Corona-Krise belasten ihr Reinergebnis massiv. Deshalb musste der Staat Qatar Airways stützen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon Ende März hatte Qatar Airways klar gemacht, dass es ohne Geld vom Staat nicht gehen wird. Jetzt ist klar, in welchem Umfang die Regierung des Emirats die Nationalairline in der Corona-Krise unterstützt hat. 7,3 Milliarden Riyal oder umgerechnet 1,7 Milliarden Euro hat die Fluggesellschaft in der Form von Vorschüssen aus der Staatskasse erhalten.

Auf der Hauptversammlung vom 24. September wurden die Hilfen in neues Kapital umgewandelt. Dies ist im Geschäftsbericht 2019/20 nachzulesen, der am Sonntag (27. September) veröffentlicht wurde. Der Staat war bereits zuvor Alleinaktionär von Qatar Airways.

«Eines der schwierigsten Jahre»

Die Fluggesellschaft schrieb im Geschäftsjahr 2019/20 rote Zahlen, das Ende März abgeschlossen worden war. Die Kombination aus der anhaltenden Luftraumblockade gegen den Staat Katar, der Liquidation von Air Italy durch den Mehrheitsaktionär, Änderungen der Rechnungslegungspolitik und die Covid-19-Pandemie hätten zu einem Reinverlust von 7 Milliarden Riyal oder umgerechnet 1,6 Milliarden Euro geführt. Im Vorjahr hatte das Minus bei der Qatar Airways Group noch 4,1 Milliarden betragen.

Der Umsatz der Gruppe stieg dagegen um sechs Prozent auf 51 Milliarden. Dank stabiler Kosten reduzierte sich der Betriebsverlust von 4,1 auf 1,1 Milliarden Riyal. Man sei «mit außergewöhnlichen Herausforderungen vertraut», erklärt die Golfairline.  2019/20 sei jedoch «eines der schwierigsten Jahre in der Firmengeschichte» gewesen. Die Corona-Krise so richtig begonnen hat allerdings erst im Geschäftsjahr 2020/21.

Den Finanzbericht 2019/20 von Qatar Airways können Sie hier herunterladen.

Mehr zum Thema

Eine Boeing 777-300 ER von Qatar Airways: Der Nachfolger ist bestellt.

Qatar will alle 777X - und freut sich über Verspätung

Airbus A350 von Qatar Airways: Bald wieder mehr unterwegs.

Qatar baut in Deutschland, Österreich und Schweiz aus

Flieger von Qatar Airways: Bald geht das Geld aus.

Qatar Airways braucht Geld vom Staat

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack