Klitschnass: Ein Gang im Airbus A380 von Qantas.

Qantas-Flug muss umkehrenWasserrohrbruch im Airbus A380

Ungewöhnliche Panne an Bord eines Airbus A380 von Qantas: Wegen eines Leitungsschadens floss Wasser in die Gänge des Fliegers.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Gene Kelly machte es Spaß durch Pfützen zu waten und im strömenden Regen zu singen: «I'm singing in the rain, just singing in the rain, what a glorious feelin', I'm happy again». Den Passagieren von Qantas Flug QF94 vom Mittwoch (2. Juli) nach Melbourne war es weniger ums Musizieren und sie waren auch nicht gerade überglücklich. Denn in ihrem Airbus A380 passierte etwas Seltsames.

Rund eine Stunde nach dem Start in Los Angeles LAX ergoss sich in der Business Class plötzlich eine kleine Sintflut durch die Gänge. «Leitung barst auf meinem #Qantas Flug über dem Pazifik», schrieb die amerikanische Schauspielerin Yvette Nicole Brown bei Twitter. Und weiter: «Ein Fluss fließt durch die Gänge #beängstigendeZeiten».

In der Economy tropfte es von der Decke

Noch extremer traf es die Reisenden in der unterhalb der Business liegenden Economyklasse. Denn bei ihnen tropfte das Wasser von der Decke. Die Teppiche waren klitschnass, wie Bilder bei Twitter zeigen. Wie Qantas später erklärte, barst im A380 tatsächlich eine Leitung für die Trinkwasserzufuhr. Gefahr habe für die Passagiere nie bestanden. Man habe versucht, Passagiere an nicht betroffene Plätze zu versetzen und ihnen zusätzliche Decken zu verteilen, um sie trocken zu halten, so die Airline gemäß der Zeitung The Australian weiter.

Der Pilot entschied sich wegen des Problems umzukehren. Nach rund zweieinhalb Stunden landete der A380 wieder sicher in Los Angeles. Man werde sich nun mit Airbus kurzschließen um herauszufinden, was zum Wasserrohrbruch geführt habe.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier