Bild aus dem Angebot von Zuum: «Learjet 45 - oder ähnlich».

Schweizer Plattform ZuumPrivatjet wie einen Mietwagen buchen

Ein Schweizer Unternehmen bietet Privatjet-Buchungen per Knopfdruck an. Das funktioniert auch dank Künstlicher Intelligenz.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Die Schweizer Firma Jetquote will mit einer Plattform namens Zuum die Buchung von Privatjets vereinfachen. Man biete Nutzern die Chance, «Privatflug-Angebote so zu vergleichen, wie sie es sonst nur von Hotels oder Mietwagen kennen», verspricht Zuum-Chef Patrick Jermann. Nach Angabe von Ort und Zeitpunkt von Abflug und Ankunft lassen sich die Suchergebnisse filtern, etwa nach Jet-Klasse, Preisrahmen und Ausstattung.

Während man bei vielen anderen Privatjet-Buchungsplattformen Anfragen abschicken und auf Antwort warten muss, bietet Zuum eine Option namens Insta Book, bei welcher der Nutzer Small und Midsize Jets per Knopfdruck sofort bucht. «Das lieben unsere Kunden, denn sie sind diese Erfahrung von vielen anderen Branche bereits lange gewohnt, Beispiele sind Airbnb oder Uber», so Jermann. Das Angebot erstellt ein Computer.

«Citation Excel - oder ähnlich»

«Zuum durchsucht auf diese Weise mit jeder Anfrage europaweit die Daten von 3500 Flugzeugen und zeigt den Nutzern das Ergebnis in weniger als zwei Sekunden», so Jermann. Eine Künstliche Intelligenz, die zum Einsatz kommt, lernt laut dem Firmenchef ständig dazu über Preise, Verkehr, Erwartungen der Kunden und Marktgewohnheiten.

So geht die Suchmaschine im Bereich Instant Book nicht nur von tatsächlich gemeldeten Verfügbarkeiten aus, sondern prognostiziert aus historischen Daten die verfügbaren Flüge und den Preiskorridor zum gewünschten Termin. «So wird das bisherige Verfahren zur Einholung von individuellen Angeboten durch mühsame Einzelanfragen bei Flight-Operatoren und -Brokern überflüssig», sagt Jermann. Das funktioniert, da bei Insta Book - ähnlich wie bei Autovermietungen - ein Jettyp gebucht wird. Wo bei Europcar und Co. steht «Mercedes-Benz A-Klasse - oder ähnlich», ist bei Zuum zu lesen «Citation Excel - oder ähnlich». Und was, wenn die Prognose falsch ist? Dann suche man für den Kunden die nächstbeste Option und stelle den Flug sicher, verspricht der Zuum-Chef.

Bisher nur in Europa

Eine Einschränkung ist die Größe des Jets. Wer einen größeren Flieger sucht, kann Insta Book nicht nutzen, sondern muss etwa auf die Option Smart Request zurückgreifen. Sie funktioniert auch über die Computersuche, bietet eine größere Auswahl, benötigt aber eine Anfrage bei Zuum vor der Buchung. Allerdings verspricht die Firma eine Antwort innerhalb von zwei Stunden. Wer persönlich beraten werden will, wählt die Option Bespoke Request.

Zuum ist bisher nur für Flüge in Europa nutzbar. Allerdings plant das Unternehmen, das 14 Angestellte hat, zurzeit eine Expansion Richtung USA und dann weltweit.

Mehr zum Thema

Global 7500: Flieger mit großer Reichweite.

Bombardier reklamiert längsten Flug für sich

Businessjets: Verkehrsmittel der Wahl beim WEF.

Übers Klima reden und mit dem Businessjet anreisen

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Absturz einer Jonkers Sailplanes JS1-C: Untersuchung durch die Sust.

Neue Strategie der Schweizer Unfallermittler sorgt für Diskussionen

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin