Dornier 328 von Private Wings: In Ingolstadt/Manching stationiert.

Sommerflüge nach ItalienIngolstadt bekommt eine internationale Verbindung

Er ist einer der kleinsten Flughäfen Deutschlands. Und doch gibt es im Sommer einen internationalen Flug ab Ingolstadt/Manching.

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Mit 62.000 Passagieren pro Jahr gehört Ingolstadt/Manching zu den kleinsten Flughäfen Deutschlands. Mehrheitlich wird er von der deutschen Bundeswehr genutzt, Airbus wartet dort zudem die Flieger der Luftwaffe. Und doch gibt es am Airport rund 70 Kilometer nördlich von München auch zivilen Verkehr. Eine private Betreibergesellschaft versucht ihn mit den Schlagworten «optimale Infrastruktur und günstige Verkehrsanbindung in die Großstädte Bayerns» zur «idealen Drehscheibe der Business Aviation» zu machen.

Diesen Sommer bekommt der kleine Flughafen mit dem Iata-Code IGS und zwei Pisten von 2940 und 2439 Metern aber eine internationale Verbindung. Von Ende Juni bis Anfang September führt die deutsche Charterfluggesellschaft Private Wings wie schon im Vorjahr im Vollcharter wöchentliche Flüge von Ingolstadt nach Aosta durch. Von dort fliegt sie dann weiter nach Olbia auf Sardinien.

Basis in Ingolstadt/Manching

Gebucht werden können die Flüge von Privatpersonen online bei italienischen Reisebüros. Ein Hin- und Rückflug-Ticket von der norditalienischen Alpenstadt nach Ingolstadt, das in Italien als Monaco (Italienisch für München) angepriesen wird, kostet 190 Euro. Geflogen werden die Strecken mit Dornier 328.

Die 1991 gegründete Private Wings hat ihre Basis am Flughafen Ingolstadt/Manching. Die Airline besitzt eine Flotte von elf Fliegern, zwei Dornier 328 Jet, acht Dornier 328 und eine Beechcraft 1900 D.

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