Boeing 737 von Primera Air: Die Neuversion Boeing 737 Max 9 kann mit Zusatztanks weiter fliegen.

Dänische FluggesellschaftPrimera Air will mit Boeing 737 Max nach Nordamerika

Transatlantikflüge mit kleinen Jets sind in. Da will auch die dänische Primera Air mitmachen und neu nach Nordamerika fliegen. Sie ordert dafür bei Boeing.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Die dänische Primera Air bleibt Boeing treu. Die Fluggesellschaft ordert beim amerikanischen Flugzeugbauer acht Boeing 737 Max 9 fest. Zusätzlich sicherte sie sich Kaufrechte für vier weitere Flieger des Typs und unterzeichnete einen Leasingvertrag über acht Boeing 737 Max 9 von Air Lease Corporation, wie Boeing am Donnerstag (11. Mai) bekannt gab.

Mit den neuen Flugzeugen will Primera Air bei einem aktuell sehr beliebten Geschäftsmodell mitmachen: Sie will mit der 737 Max 9 von Europa nach Nordamerika fliegen, heißt es in der Mitteilung. Geplant sind Flüge an die US-Ostküste. «Das Flugzeug hat geringere Kosten pro Sitz als die derzeit verfügbaren Langstreckenjets auf diesen Routen», lässt sich Primera-Air-Chef Andri M. Ingolfsson zitieren. Die wirtschaftlichen Vorteile der 737 Max 9 seien «fantastisch».

Probleme mit CFM-Triebwerken

Die Boeing 737 Max 9 von Primera werden zusätzliche Treibstofftanks besitzen, um die Strecke über den Atlantik zu bewältigen. Ab welchen europäischen Zielen die Fluggesellschaft starten will, verrät sie noch nicht. Ebensowenig ist der genaue Starttermin bekannt. 2018 soll die 737 Max 9 erstmals ausgeliefert werden.

Für Primera Air bedeutet die Bestellung auch einen starken Ausbau. Derzeit fliegt sie mit neun Boeing 737 über 70 Ziele in Europa an. Die Airline gehört zur Primera Travel Group, die Reisebüros in Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Island und Estland unterhält.

Nicht die erste Airline

Primera Air ist nicht der erste Anbieter mit derartigen Transatlantik-Plänen. So will zum Beispiel auch Norwegian Air Shuttle ab Irland und Nordengland mit der 737 Max 8 – der ersten Version des neuen Boeing-Jets – über den Atlantik an die Ostküste der USA fliegen – und damit im Juli beginnen. Eigentlich.

Denn erst am 10. Mai wurde bekannt, dass Boeing die Testflüge der 737 Max vorübergehend stoppen muss, weil es Probleme mit einigen der Triebwerke von CFM gibt. Es gehe dabei aber nicht um grundsätzliche Konstruktionsfehler sondern um Probleme mit Teilen eines von drei Zulieferern. Triebwerke des A320 Neo oder von Comacs C919 sind daher nicht betroffen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing entwickelt KI-Plattform für Flugzeugwartung mit Microsoft

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im September auf Jahreshöchststand

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

ticker-boeing-1

Boeing erhält Milliardenauftrag für neuen US-Navy-Kampfjet F/A-XX

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack