Saab 2000 von Darwin in Sion: Bald für Powdair unterwegs.

Mit Darwin AirlinePowdair will zwischen Sion und Zürich pendeln

Eine kleine Fluglinie hat immer größere Pläne: Powdair will nun Sion nicht nur mit europäischen Städten verbinden, sondern auch mit Zürich. Und das mehrmals pro Tag.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Swiss fliegt die Strecke lediglich zwei Mal pro Jahr. Für zwei Samstage im Februar können Passagiere Tickets für einen Flug von Zürich nach Sion kaufen. Er dauert 45 Minuten. Mit der Bahn ist man 2:30 Stunden zwischen den beiden Städten unterwegs.

Ein großes Geschäft wittert Swiss darin jedoch nicht. Sie öffnet lediglich Überführungsflüge für Reisende. Ihre Flieger müssen nämlich nach Sion kommen, um von dort später weiter nach London Heathrow fliegen zu können. Die Verbindung zwischen den Schweizer Alpen und der britischen Metropole in der Hochsaison ist für britische Skitouristen gedacht.

Das ganze Jahr über

Powdair schätzt das Potenzial offensichtlich anders ein. Die aufstrebende, virtuelle britische Fluggesellschaft will Zürich und Sion ab Dezember gleich drei Mal pro Tag miteinander verbinden. Zugleich plant sie Sion - London City zwei Mal pro Tag zu fliegen. Und das nicht nur saisonal. Die beiden Strecken sollen das ganze Jahr über im Flugplan stehen.

Die Flüge werden von Darwin Airline durchgeführt, die sich künftig im Markt Adria Airways Switzerland nennen wird und in den letzten Jahren als Etihad Regional unterwegs gewesen ist. Eingesetzt werden Flugzeuge vom Typ Saab 2000. Powdair wird daneben wie schon früher angekündigt, im Winter Skitouristen aus Großbritannien in die Schweizer Alpen fliegen. Geplant sind Verbindungen ab Bristol, Edinburgh, London Luton, London Southend, Manchester und Southampton sowie von Antwerpen und Hamburg nach Sion.

Wer steckt hinter Powdair?

Je länger, desto mehr stellt sich angesichts der großen Pläne die Frage: Wer steckt hinter Powdair? Gegründet haben das Unternehmen mit Sitz in Dublin ein britischer Mountainbike-Unternehmer und ein Pilot. Kürzlich wurde ein ehemaliger Mitarbeiter von British Airways, Fastjet und Virgin Atlantic als Finanzchef angestellt. Wer die Aktionäre sind, will Powdair indes nicht offenlegen. Es seien Skifans, erklärt ein Sprecher dazu lediglich.

Mehr zum Thema

ticker-schweiz

Kasachstan und Schweiz schaffen Grundlage für Direktflüge

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin