So präsentiert sich Edelweiss Air künftig. Bemerken Sie die Neuerungen?

Neue Bemalung von Edelweiss und Co.Pinselstriche als Demonstration von Stärke

Edelweiss Air gibt sich ein neues Erscheinungsbild. Die Neuerungen sind wie bei Cathay oder Eva Air minimal. Lohnen sich solch homöopathische Veränderungen? Es kommt drauf an.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit 20 Jahren fliegen die Flugzeuge von Edelweiss Air in unverändertem Kleid. Zum Jubiläum stellte der Schweizer Ferienflieger jetzt eine neue Bemalung vor. Die Änderungen sind nicht auffällig. Am deutlichsten ist die deutlich größer gewordene Edelweiss-Blüte auf der Heckflosse. Neu ist auch der Schriftzug «Switzerland» unterhalb des Markennamens auf dem Rumpf. «Wir wollen unsere Herkunft Schweiz klar zum Ausdruck bringen. Wir verbinden die schönsten Ferienziele mit der Schweiz», erklärt Geschäftsführer Bernd Bauer in einer Medienmitteilung.

Ins Auge springen diese Änderungen nicht. «Unser neues Flugzeug-Design ist bewusst eine Evolution und keine Revolution», sagt Bauer weiter. Sie verbinde den Erfolg der Vergangenheit mit der Zukunft. Das neue Design werde zudem Schritt für Schritt eingeführt und sei daher auch nicht teuer, ergänzt eine Sprecherin. Der erste Edelweiss-A320 im neuen Design ist ab Ende November unterwegs.

Es gibt auch Risiken einer Designänderung

Edelweiss ist nicht die einzige Airline, die sich mit nur minimalen Änderungen erneuert. Bei Cathay Pacific und Eva Air können nur Kenner die Unterschiede von vorher zu nachher ausmachen (siehe Bildergalerie). Lohnen sich derart kleine Anpassungen, solche feinen Pinselstriche? Ja, finden die meisten Experten.

Denn: Eine Erneuerung von Logo und Erscheinungsbild geben einem Unternehmen die Chance, starken Glauben an die Zukunft zu signalisieren. Die Veränderung zeigt zudem Aufbruchstimmung. Negativ kann sich das nur auswirken, wenn gleichzeitig gespart werden muss. Das musste vor vier Jahren die Swiss erleben. Mitten in einem Sparprogramm lancierte die Lufthansa-Tochter eine Design-Retouche, die 8 Millionen Euro verschlang. Das kam bei den Mitarbeitenden nicht gut an.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin