So präsentiert sich Edelweiss Air künftig. Bemerken Sie die Neuerungen?

Neue Bemalung von Edelweiss und Co.Pinselstriche als Demonstration von Stärke

Edelweiss Air gibt sich ein neues Erscheinungsbild. Die Neuerungen sind wie bei Cathay oder Eva Air minimal. Lohnen sich solch homöopathische Veränderungen? Es kommt drauf an.

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Seit 20 Jahren fliegen die Flugzeuge von Edelweiss Air in unverändertem Kleid. Zum Jubiläum stellte der Schweizer Ferienflieger jetzt eine neue Bemalung vor. Die Änderungen sind nicht auffällig. Am deutlichsten ist die deutlich größer gewordene Edelweiss-Blüte auf der Heckflosse. Neu ist auch der Schriftzug «Switzerland» unterhalb des Markennamens auf dem Rumpf. «Wir wollen unsere Herkunft Schweiz klar zum Ausdruck bringen. Wir verbinden die schönsten Ferienziele mit der Schweiz», erklärt Geschäftsführer Bernd Bauer in einer Medienmitteilung.

Ins Auge springen diese Änderungen nicht. «Unser neues Flugzeug-Design ist bewusst eine Evolution und keine Revolution», sagt Bauer weiter. Sie verbinde den Erfolg der Vergangenheit mit der Zukunft. Das neue Design werde zudem Schritt für Schritt eingeführt und sei daher auch nicht teuer, ergänzt eine Sprecherin. Der erste Edelweiss-A320 im neuen Design ist ab Ende November unterwegs.

Es gibt auch Risiken einer Designänderung

Edelweiss ist nicht die einzige Airline, die sich mit nur minimalen Änderungen erneuert. Bei Cathay Pacific und Eva Air können nur Kenner die Unterschiede von vorher zu nachher ausmachen (siehe Bildergalerie). Lohnen sich derart kleine Anpassungen, solche feinen Pinselstriche? Ja, finden die meisten Experten.

Denn: Eine Erneuerung von Logo und Erscheinungsbild geben einem Unternehmen die Chance, starken Glauben an die Zukunft zu signalisieren. Die Veränderung zeigt zudem Aufbruchstimmung. Negativ kann sich das nur auswirken, wenn gleichzeitig gespart werden muss. Das musste vor vier Jahren die Swiss erleben. Mitten in einem Sparprogramm lancierte die Lufthansa-Tochter eine Design-Retouche, die 8 Millionen Euro verschlang. Das kam bei den Mitarbeitenden nicht gut an.

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