PC-24: Das letzte neue Modell von Pilatus wurde 2013 vorgestellt.

EntwicklungsphasePilatus arbeitet an neuem Flugzeug «zwischen PC-12 und PC-24»

Der Schweizer Flugzeugbauer will seine zivilen Modelle PC-12 und PC-24 kontinuierlich weiter verbessern. Zugleich arbeitet Pilatus Aircraft an einem völlig neuen Modell.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vor zehn Jahren stellte Pilatus Aircraft das letzte Mal ein neues Flugzeug vor – das erste eigene Modell mit Düsenantrieb. Inzwischen verkauft sich der an der Ebace 2013 präsentierte Businessjet PC-24 bestens. In den kommenden Monaten wird das 200. Exemplar ausgeliefert.

Doch der Schweizer Flugzeugbauer macht sich bereits Gedanken über das nächste neue Modell. «Wir arbeiten seit 2018 intensiv an Technologiestudien», sagte Geschäftsführer Markus Bucher vergangene Woche im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Man wäge dabei vorsichtig ab, was möglich sei und was nicht. Das Resultat der Überlegungen soll in ein neues Flugzeug münden.

Daneben kontinuierliche Verbesserung

Eines macht Bucher klar: «Es soll auf jeden Fall wieder ein Produkt sein, das so niemand im Angebot hat», so der Chef des Flugzeugherstellers weiter. Das habe man bei Pilatus immer so gehalten. Viel könne er derzeit allerdings noch nicht verraten. Aber es werde ein Flugzeug sein, das «zwischen PC-12 und PC-24 liegen» wird, sagt Bucher. Der Zeitpunkt der Lancierung sei derzeit noch nicht bestimmt. Schon klar ist dagegen, dass Pilatus dabei etwas ganz Neues machen will. «Es wird eine totale Neukonstruktion», so Bucher.

Vergangenen Freitag (12. Mai) hat der Hersteller das 2000. Exemplar seines Turbopropklassikers PC-12 ausgeliefert. Selbst wenn Pilatus derzeit an einem neuen Flugzeug arbeitet, wird man in Stans den einmotorigen Flieger wie alle anderen Modelle weiterentwickeln. Kontinuierliche Verbesserung laute da das Motto, so Bucher.

Unabhängiger vom Regierungsgeschäft

Pilatus Aircraft stieg 1989 mit dem PC-12 erstmals ins zivile Geschäft ein. Zuvor bot der Hersteller neben dem kleinen Transportflugzeug PC-6 nur militärische Traininsflugzeuge an. Seit 2013 rundet der Businessjet PC-24 das Angebot im zivilen Bereich ab und macht die Schweizer weniger abhängig vom Geschäft mit Regierungen.

Mehr zum Thema

Pilatus Aircraft hat am 12. Mai 2023 den 2000. PC-12 ausgeliefert.

Pilatus liefert PC-12 Nummer 2000 aus - und denkt schon an Nummer 4000

James Bond und sein Aston Martin vor der Goldschmelze von Auric Goldfinger.

Als James Bond auf Pilatus flog

Pilatus liefert nach 63 Jahren den allerletzten PC-6 aus

Pilatus liefert nach 63 Jahren den allerletzten PC-6 aus

ticker-schweiz

Schweiz wird nicht mehr alle Luftfahrt-Zwischenfälle ausführlich untersuchen

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack